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Entscheidungen zum Null-Emissions-Auto noch 2008

BMW-Chef Norbert Reithofer will noch in diesem Jahr entscheiden, ob der Autohersteller im Alleingang oder in Kooperation mit einem Partner das Null-Emissions-Auto für den amerikanischen Markt entwickelt.

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Im Gespräch mit auto motor und sport sagte Reithofer: "Beides ist denkbar. Unser Ziel ist eine Kooperation, aber falls die nicht zustande kommt, machen wir es alleine. Eine Entscheidung werden wir noch im laufenden Jahr treffen." BMW zählt laut Reithofer "ab 2012 in den USA zu den so genannten Large Vehicle Manufacturers" und muss deshalb ein Auto ohne Schadstoff-Emission anbieten. Das neue Auto wird noch unterhalb des 1er und Mini liegen und Basis sein für das weltweite Mini-Car. Die Version für die USA soll ein reines Elektroauto sein. Reithofer: "Ein Batteriefahrzeug ist hier die wahrscheinlichste Lösung." Reithofer bestätigte, dass das Null-Emissions-Auto Basis sein wird für das weltweite Mini-Car, das BMW für die großen Boom-Städte bauen will. "Man könnte natürlich einfach ein paar hundert Fahrzeuge ab 2012 anbieten, um ein Gesetz zu befriedigen. Wir haben uns aber gefragt, ob wir das Grundkonzept nicht nur für ein Elektroauto entwickeln."

Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, plant BMW ein viersitziges Fahrzeug, das trotz sparsamer Motorisierung für Fahrspaß stehen soll. Von der Elektroversion für den US-Markt soll ein wendiges Stadtmobil mit Verbrennungsmotor abgeleitet werden, das in den asiatischen Megacities zum Kultmobil avancieren soll. Noch nicht entschieden ist, ob BMW für das neue Auto eine vierte Marke einführen wird. "Das haben wir noch nicht entschieden", so Reithofer. "Es kann unter BMW, Mini oder unter einer neuen Marke sein." Reithofer bestätigte Informationen, dass BMW seine Volumenmodelle künftig in einer größeren Vielfalt anbieten will, um den Absatz weiter zu steigern. Das betreffe insbesondere den nächsten 3er, der Anfang 2012 auf den Markt kommen wird."Wir setzen auch beim 3er auf neue Fahrzeugkonzepte", so Reithofer, "und bauen diese Modellreihe aus." So wird BMW vom 3er neben den Varianten Limousine, Touring, Coupé und Cabrio auch einen 3er Crossover nach Muster des PAS (Progressive Activity Sedan) auf 5er-Basis entwickeln. Nicht kommen wird ein höher gesetzter 3er nach Vorbild des Audi Allroad, der zwischenzeitlich diskutiert wurde.

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