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BMW

Es wird nicht einfach

Foto: BMW

Der Münchner Autobauer BMW stimmt seine Aktionäre angesichts des schwachen Dollars und der hohen Rohstoffpreise auf ein schwieriges Jahr ein. "Damit ist unser Ziel für das Jahr 2005 durchaus eine große Herausforderung für uns alle", sagte BMW-Chef Helmut Panke am Donnerstag (12.5.) in München auf der Hauptversammlung vor rund 3.200 Aktionären.

12.05.2005

2005 solle das Ergebnisniveau des Vorjahres in etwa erreicht werden. Aktionärsvertreter zeigten sich zuversichtlich, dass BMW auch im laufenden Jahr seine Position halten kann. "Wir werden ein gutes Jahr wieder haben, auch wenn der Wind rauer wird", sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

BMW setzt langfristig auf einen weiteren Ausbau der Modellpalette und Wachstum in Asien. Besonders Indien sei ein Markt mit hohem Potenzial, sagte Panke. Derzeit gebe es konkrete Überlegungen zu einem Markteintritt. "Wir prüfen zur Zeit noch die einzelnen Optionen und führen entsprechende Gespräche", so Panke. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein Werk in China eröffnet. Dort ging jedoch der Absatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres leicht zurück. Langfristig soll der BMW-Absatz in
Asien von derzeit rund 95.000 auf 150.000 Fahrzeuge gesteigert werden.

Dividende: 62 Cent je Aktie

Der Absatz des Unternehmens soll 2005 durch die Einführung neuer Modelle weiter angekurbelt werden. Im März wurde der neue 3er in den Markt eingeführt, weitere Varianten des 3er und des 1er sollen im Laufe des Jahres folgen. BMW will auch künftig seine Modellpalette ausbauen. 2008 sollen eine Art Van und eine Mischung aus Coupe und Geländewagen auf den Markt kommen. Diese Diversifizierung wird von Bergdolt eindeutig begrüßt, dabei dürfe es jedoch keine Zukäufe geben.

Angesichts eines Rekordgewinns im vergangenen Jahr stimmten die Aktionäre über eine Erhöhung der Dividende um vier Cent auf 62 Cent je Stammaktie ab. Dies sei zu wenig, kritisierte Klaus Schneider von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). 2004 verbesserte sich der Vorsteuergewinn um 11 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das laufende Jahr begann schwächer. Im ersten Quartal 2005 verzeichnete BMW Rückgänge sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis. Vor Steuern ging das Ergebnis um 4,6 Prozent auf 812 Millionen Euro zurück, der Umsatz schrumpfte um 4,1 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro.

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