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BMW-Family-Test-Drive

Leser testen den 2er Gran Tourer

BMW 2er Gran Tourer, Lesertestdrive, Leseraktion Foto: Wolfgang Groeger-Maier 7 Bilder

Auf Einladung von auto motor und sport und BMW konnten drei Familien den neuen Zweier Gran Tourer ausgiebig testen. Klares Urteil: Ein tolles Auto!

09.07.2015 Michael von Maydell

Wenn am Montagmorgen nach dem Family-Test-Drive schon zwei Familienväter lange Bedanke-mich-Mails verschicken, herrscht auch in der Redaktion zufriedene Gelassenheit. Fein – alle Gäste hatten offensichtlich Spaß, die Gran Tourer stehen wieder in der Garage von BMW, und die Familien sind wohlbehalten zu Hause angekommen.

Beim Test-Drive selbst geht es schon zu früher Stunde auf der imposanten Übergabeplattform der BMW Welt los. An jenem Ort also, an dem viele Kunden das erste Mal ihr neues Auto erblicken. In unserem Fall finden drei Familien mit insgesamt sieben Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren drei ganz junge und voll ausgestattete Zweier Gran Tourer vor. Genauer: zwei 220i mit 192 PS sowie einen 218dFehlt da die PS-Zahl? Vgl. die Angabe zuvor zu den 220i. (150 PS), darunter sogar einen Siebensitzer. Den hat sich die fünfköpfige Familie Ebert aus der Lutherstadt Eisleben gewünscht. Während die Produktverantwortlichen den Eltern die Finessen des frontgetriebenen Vans gründlich erläutern, toben die Van-erprobten Kinder bereits über die Sitze, verstellen Bänke, zerren an Hebeln oder bringen mittels Hupe Leben in die morgendlich ruhige BMW-Welt.

Freies Fahren um den Tegernsee

Matthias Schlotmann, Vater von zwei Mädchen, die gerade begeistert das fest installierte Tablet entdecken, betrachtet den Auftritt des BMW und gibt freimütig zu, dass "dieser Van schon deutlich besser aussieht als die klassischen Kandidaten". Seine Frau sieht es eher aus der Alltagsbrille: "Ich bin echt erstaunt, wie groß und praktisch der BMW ist. Überall große Fächer, sogar für die Kofferraumabdeckung, enorm viel Platz für die Kinder, und in den Kofferraum passen locker all unsere Koffer." Auch Karim Zeller-Saad zeigt sich schnell begeistert: "Dem BMW merkt man an, dass hier die Techniker richtig mitgedacht haben. Technisch und optisch fährt er in einer anderen Dimension als unser Touran."

Unterdessen lässt sich Familie Ebert schon das Infotainment samt Harman-Kardon-Anlage und Dreh-Drück-Steller erklären. Wie die anderen Familien sind auch Eberts von der Vielzahl der gebotenen Extras beeindruckt, geben aber zu bedenken, dass so ein BMW eben auch bezahlt sein will.

Nach einem Mittagessen mit Blick auf das Olympiastadion plus kurzem Rundgang durch das Museum geht es dann endlich los. Führungsfahrzeug, Roadbook? Nicht vorgesehen. Nur das Ziel der Reise ist klar: ein nobles Hotel am Tegernsee. Erst beim Abendessen treffen die Familien wieder zusammen und tauschen sich bis spät in die Nacht über ihre Testfahrzeuge aus. Dass der Gran Tourer den Premium-Anspruch der Marke erfüllt, davon sind alle gleichermaßen überzeugt. Einigen erscheint es fast schade, dass so ein feiner Van mit den kindertypischen Ärgernissen wie verklebten Schokofingern oder Matscheschuhen klarkommen muss. Am Sonntag dann: freies Fahren bis 17 Uhr. Der eine nutzt die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück mit anschließender Bergtour, während andere lieber noch Strecke machen wollen. Ziel: über den Kochel- und Walchensee rüber zur unbeschränkten Autobahn von Garmisch und dann zurück nach München.

Zum Abschluss noch ein Zitat: "Der Zweiliter ist echt ein starker Motor, die Achtgangautomatik schaltet weich und schnell, und das Auto ist viel sportlicher, als wir das erwartet haben." Auch dieses Statement kommt nach dem Wochenende per Mail. Alles gut also und "gerne wieder".

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft