Das sagte der Chef der BMW Group Russia, Christian Kremer, am Mittwoch (1.7.) dem russischen Staatsfernsehen.
Russland-Produktion statt Einfuhrzölle
Damit solle der Anteil der in Russland montierten BMW-Fahrzeuge am gesamten Absatz der Gruppe in Russland von einem Drittel auf rund die Hälfte steigen.
BMW hat nach eigenen Angaben den drastischen Absatzrückgang in Russland bislang nur wenig zu spüren bekommen. Während die Verkaufszahl aller Autos im Land zwischen Januar und Mai 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 50 Prozent einbrach, verzeichnete BMW einen Rückgang um sieben Prozent auf 6.639 Autos. BMW produziert zunehmend in Russland, um hohe Einfuhrzölle zu umgehen und die billigeren Arbeitskräfte zu nutzen. Der Konzern will nach eigenen Angaben die Zahl der offiziellen Händler in Russland von derzeit 50 auf 60 erhöhen. Bislang hat BMW in Kaliningrad Autos der 3er- und 5er-Modelle sowie den Geländewagen X3 montieren lassen.






