Optisch zeigt sich der nur wenig getarnte BMW i3 nicht ganz so dynamisch, wie es die ersten Design-Zeichnungen bei der Präsentation der Submarke versprochen haben. Die kurz gehaltene Front wird von einer großen Einbuchtung dominiert, in deren Mitte künftig die Niere prangt.
BMW i3 mit hoher Gürtellinie und schmalem Heck
Eine leicht gekrümmte Windschutzscheibe strebt steil empor und geht weiter in ein fast waagerechtes Dach über. Die Gürtellinie des i3 ist hoch, die Heckklappe steil. Sie kommt mit einem Dachkantenspoiler daher. Insgesamt wirkt das schmal zulaufende Heck mit seiner recht kleinen Klappe, den flankierenden Heckleuchten und der massigen Schürze wenig innovativ.
Innovativ geht es indes unter der Haube des BMW i3 zu. Das Modell wird von einem 100 kW starken Elektromotor betrieben. Die Karosserie wurde mit Kohlefaserlaminatstrukturen aufgebaut, was eine große Festigkeit und ein geringes Gewicht zur Folge hat. Der BMW i3 soll eine Reichweite von 160 Kilometern haben, beim Bremsen wird die Energie per Rekuperation zurückgewonnen. Bremst der i3 nicht, so kann er in unter zehn Sekunden von Null auf Tempo 100 beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Nach Angaben von BMW wird das zweite Modell der i-Submarke nach dem BMW i8 zu einem Preis von unter 40.000 Euro auf den Markt kommen. Damit soll der BMW i3 preiswerter als der Opel Ampera sein.






