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BMW i3 Facelift 2017

Frischer Look und noch mehr Reichweite

BMW i3 update Facelift Sperrfrist 2.5. 2016 00.00 Uhr Foto: BMW 28 Bilder

Mitte 2016 hatte BMW dem Elektroauto i3 schon eine größere Batterie spendiert. 2017 gibt es ein Facelift und eine weiter gesteigerte Batteriekapazität für noch mehr Reichweite.

29.11.2016 Uli Baumann 1 Kommentar

Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, erhält der BMW i3 im Laufe des Jahres 2017 ein kleines Facelift. Dabei wird das Elektroauto mit neuen Schürzen vorne und hinten sowie neuer Lichttechnik aufgefrischt. Abermals zulegen soll die Reichweite. Das neuerliche Update werde nicht noch einmal eine 50-prozentige Steigerung bringen, aber „spürbar“ ausfallen, hieß es aus BMW-Kreisen. Eventuell könnte auch die 60 Ah-Version entfallen, da der Preisunterschied zur 94 Ah-Variante nur gering, die Nachfragedifferenz aber deutlich ausfällt.

Bereits seit Sommer 2016 tritt der Elektrokleinwagen BMW i3 mit einem längeren elektrischen Atem an. Mit der Version BMW i3 (94 Ah) sollen bis zu 300 Kilometer Reichweite nach NEFZ drin sein. Und selbst im Alltagsbetrieb sollen es 200 Kilometer sein. Möglich macht dies eine Batterie mit höherer Speicherkapazität. Durch eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen erreicht der BMW i3 (94 Ah) eine Kapazität von 33 Kilowattstunden (effektiv nutzbar: 29 kWh), und das bei identischen Batterieabmessungen. Bislang bot der i3 nur 60 Ah und 22 kWh( effektiv nutzbar: 19 kWh). Mit dem neuen Energiespeicher verbessert sich das Spurtvermögen des weiter 125 kW starken i3 geringfügig. 100 km/h werden nun nach 7,3 Sekunden erreicht, obwohl das Fahrzeuggewicht auf 1.245 kg ansteigt. Der Verbrauch nach NEFZ soll bei 12,6 kWh/100 km liegen.

Großer Akku nachrüstbar

Wer bereits einen BMW i3 besitzt kann den neuen größeren Akku nachrüsten lassen. Die ausgebauten Akkus werden dann als stationäre Stromspeicher weiterverwendet. Zudem kann auch der neue Akku mit dem Range Extender kombiniert werden. Die Garantie auf den Akku beträgt 8 Jahre oder 100.000 Kilometer.

Um die Ladezeiten mit der größeren Batterie nicht ansteigen zu lassen, hat BMW auch die Ladeinfrastruktur nachgebessert. Das neue, vollvernetzte Ladesystem powert nun mit 11 kW statt bislang 7,4 kW. Die Ladezeit liegt damit wie bisher bei knapp unter drei Stunden. Serienmäßig zapft der i3 nur an der normalen Steckdose Strom. Dann steht der Neue knapp zehn Stunden für eine Vollladung. An kommenden 50-kW-Ladestationen soll der i3 (94Ah) nach 40 Minuten bereits wieder 80 % seiner Kapazität nachladen können.

Exklusiv für die Modelle mit großer Batterie bietet BMW die vom i8 übernommene Lackierung in Protonic Blue an. Zudem stehen 5 weitere exklusive Farbtöne zur Wahl. Zudem wurden die Kombinationsmöglichkeiten von Paketen und Ausstattungen für alle i3 neu gestaltet.

Zu haben ist der BMW i3 mit dem 94 Ah-Akku zu Preisen ab 36.150 Euro, die 60 Ah-Version kostet ab 34.950 Euro. Die Nachrüsrung vorhandener Modelle mit dem größeren Akku kostet rund 7.000 Euro.

Neuester Kommentar

Facelift: "Dabei wird das Elektroauto mit neuen Schürzen vorne und hinten sowie neuer Lichttechnik aufgefrischt." Nun, das wird optisch nicht reichen, das Ding sieht dann weiterhin sehr bescheiden und wie selbst gebastelt aus. Und man sollte mal diese Tür-Choreografie überarbeiten, damit Mutti vor der Kita die Gören einfach raus schubsen kann. Dann halten die paar i3 auch nicht ständig den nachfolgenden Verkehr auf...

austinmini 29. November 2016, 21:05 Uhr
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