An der Front wurde der BMW i8 - zwar noch getarnt - deutlich geglättet. Erstmals sind die Serienscheinwerfer zu sehen. In der Seitenansicht ist die größte Veränderung zwischen dem BMW i8 2011 und dem i8 2012 zu sehen.
BMW i8 verliert die Glas-Türen
Die Glastüren wurden durch konventionelle Türen ersetzt, die nunmehr nur noch ein schmales Fensterband zulassen. Die Türen öffnen sich nach vorne oben im Stil der klassischen Fallbeiltüren - die Studie gewährte noch einen Zustieg über Flügeltüren, die an der A-Säule angebracht waren. Auch die Position der Seitenspiegel wurde verändert. Die Spiegel sitzen nun auf dem Türrahmen und nicht mehr weit oben an der A-Säule.
Am Heck fallen die Änderungen des BMW i8 nicht ganz so stark auf. Der massige Diffusor gehört der Vergangenheit an, allerdings bilden die Karosserieelemente neben der Heckscheibe noch einen Hingucker und erinnern an die IAA-Studie aus dem Jahr 2009. In der Serienversion dürften diese freistehenden Elemente mit der Karosserie verschmelzen. Die Heckleuchten haben mittlerweile auch schon ihre Serienform erreicht.
Mit dem BMW i8 wird der bayerische Autobauer 2013 das zweite Modell nach dem BMW i3 seiner i-Submarke auf den Markt bringen.
Doch im Gegensatz zum BMW i3 kommt der Supersportler, der auf der IAA 2009 noch als BMW Vision Efficient Dynamics präsentiert wurde, nicht rein elektrisch daher. Der Plug-in-Hybrid-Sportler trägt neben zwei Elektromotoren mit 130 PS noch ein kleines Turbobenziner-Herz mit drei Zylindern, 1,5 Liter Hubraum und 223 PS.
Die IAA-Studie kam noch mit einem Dreizylinder-Turbodiesel auf eine Gesamtleistung von 356 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Nm. Nach Angaben von BMW sollte die Tempo-100-Marke in 4,8 Sekunden fallen. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 3,76 Liter und die Gesamtreichweite des Sportlers wurde mit 700 Kilometern angegeben. Inwieweit sich die in der Praxis umsetzen lässt, ist noch fraglich. Ebenso fraglich bleibt, ob das Conceptcar 1:1 in die Praxis umgesetzt wird, der noch leicht getarnte Erlkönig spricht jedoch dafür, die ausladende Heckoptik jedoch eindeutig dagegen.
Möglicher Preis für den i8: 200.000 Euro
Wie beim i3 kommen auch im BMW i8 die leichten Kohlefaserlaminatstrukturen zum Einsatz, die die Karosserie leicht aber auch stabil halten sollen. Im Inneren wird BMW den i8 mit intuitiven Anzeigen und intelligenten Fahrerassistenzsystemen ausrüsten. Schließlich muss der vermutliche Kaufpreis von über 200.000 Euro gerechtfertigt sein.






