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BMW i8 auf der IAA

Das ist der erste Hybrid-Sportler von BMW

BMW i8 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 42 Bilder

Der BMW i8 feiert auf der IAA seine Premiere als Serienmodell. Angetrieben wird der 2+2-Sitzer von einem Hybridsystem aus 1,5-Liter-Dreizylinder und 2 Elektromotoren. Marktstart ist noch in diesem Jahr.

10.09.2013 Thomas Gerhardt

Der Flügeltürer im Serientrimm ist im Vergleich zur Studie deutlich entschärft worden, das Heck erscheint weniger zerklüftet. Im Innenraum bietet der neue BMW i8 schmale Sportsitze sowie ein Dreispeichenlenkrad mit kleinem Pralltopf. Der Fahrer schaut auf 2 runde Digitalanzeigen. Auf dem geschwungenen Armaturenträger thront in der Mitte ein Navigations- und Entertainmentsystem-Bildschirm.

An der Front wurde der BMW i8 deutlich geglättet. Die Serienscheinwerfer kommen mit einem LED-Tagfahrlichtband, aber offensichtlich ohne die bekannten Angel Eyes. In der Seitenansicht ist die größte Veränderung zwischen dem BMW i8 aus dem Jahr 2011 und dem i8 von 2013 zu sehen.

BMW i8 mit Schmetterlingstüren

Die Glastüren der Studie haben es nicht in die Serie geschafft und wurden durch Schmetterlings-Türen ersetzt, die nunmehr nur noch ein schmales Fensterband zulassen. Auch die Position der Seitenspiegel wurde verändert. Die Spiegel sitzen nun auf dem Türrahmen und nicht mehr weit oben an der A-Säule.

Am Heck fallen die Änderungen des BMW i8 nicht ganz so stark auf. Der massige Diffusor gehört der Vergangenheit an, allerdings bilden die Karosserieelemente neben der Heckscheibe noch einen Hingucker und erinnern an die IAA-Studie aus dem Jahr 2009. In der Serienversion dürften diese freistehenden Elemente mit der Karosserie verschmelzen. Die Heckleuchten haben mittlerweile auch schon ihre Serienform erreicht.

Mit dem BMW i8 wird der bayerische Autobauer nach dem BMW i3 das zweite Modell seiner i-Submarke auf den Markt bringen.

BMW i8 1:21 Min.

BMW i8 als Hybrid-Supersportler

Doch im Gegensatz zum BMW i3 kommt der Supersportler, der auf der IAA 2009 noch als BMW Vision Efficient Dynamics präsentiert wurde, nicht rein elektrisch daher. Der Plug-in-Hybrid-Sportler (LxBxH: 4,69 x 1,94 x 1,29 Meter) trägt neben einem Elektromotor mit 131 PS, der die Vorderräder antreibt, noch ein kleines Doppelturbobenziner-Herz mit 3 Zylindern, 1,5 Liter Hubraum, 231 PS und 320 Nm Drehmoment, der seine Kraft auf die Hinterräder bringt. In der Kombination entspricht das einer Systemleistung von 362 PS und 570 Nm Drehmoment.

Nach Angaben von BMW soll im knapp 1,5 Tonnen schweren i8 die Tempo-100-Marke in 4,4 Sekunden fallen. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 2,5 Liter und die Gesamtreichweite des Sportlers wird - je nach Fahrmodus - mit bis zu 500 km angegeben. Rein elektrisch lässt sich der Hybrid-Sportler bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h bewegen. Die elektrische Reichweite gibt BMW mit 35 km an.

Preis für den i8: 126.000 Euro

Wie beim i3 kommen auch im BMW i8 die leichten Kohlefaserlaminatstrukturen zum Einsatz, die die Karosserie leicht aber auch stabil halten sollen. Im Inneren wird BMW den i8 mit intuitiven, digitalen Anzeigen und intelligenten Fahrerassistenzsystemen ausrüsten.

Zur Grundausstattung zählen unter anderem 20-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer, adaptive Dämpfer, das Navigationssystem Professional, eine Einparkhilfe, ein Abstandsregel-Tempomat und lederbezogene Sportsitze. Schließlich muss der Kaufpreis von über 126.000 Euro gerechtfertigt sein.

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