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BMW

Im 2. Halbjahr zum Rekord

Der BMW-Konzern will mit einem starken zweiten Halbjahr auf Rekordkurs bleiben und 2003 wieder zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen.

15.05.2003

Der BMW-Konzern will mit einem starken zweiten Halbjahr auf Rekordkurs bleiben und 2003 wieder zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen. „Wir sind auf dem Weg in eine noch stärkere Position“, versprach Konzern-Chef Helmut Panke am Donnerstag (15.5.) auf der Hauptversammlung in München. Mit dem neuen 5er, dem X3 und weiteren neuen Modellen will der Konzern die Einbußen des ersten Quartals in der zweiten Jahreshälfte trotz der schwachen Konjunktur mehr als wettmachen. Die Aktionäre waren voll des Lobs für die Führungsriege. Allerdings müsse der Konzern aufpassen, sich mit seinen vielen neuen Modellen nicht zu verzetteln.

Im vergangenen Jahr hatte BMW erstmals mehr als eine Million Autos verkauft und den Vorsteuergewinn um 1,7 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gesteigert. Ein Kleinaktionär sagte: „Als ich den Geschäftsbericht aufschlug, da jubelte mein Herz innerlich.“ Im ersten Quartal gingen der BMW-Gewinn und der Absatz der Stammmarke BMW jedoch deutlich zurück. Dennoch stellte Panke den Aktionären für 2003 weiterhin Absatzrekorde bei den Marken BMW und Mini und ein Ergebnis auf dem hohen Vorjahresniveau in Aussicht. Er kündigte zudem erstmals offiziell den Bau eines Mini-Cabrios an, das Mitte 2004 auf den Markt kommen soll.

Der Job-Motor bei BMW läuft – gegen den Trend in der deutschen Wirtschaft – weiter rund. BMW sei 2002 wie im Jahr zuvor das Unternehmen gewesen, das in Deutschland die meisten Arbeitsplätze neu geschaffen hat, sagte Panke. So soll es auch im laufenden Jahr weiter gehen. Allein für das neue Leipziger Werk sollen weitere 700 Menschen eingestellt werden. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten dort auf 1.200. Weltweit hat der BMW-Konzern im ersten Quartal mehr als 1.200 neue Arbeitsplätze geschaffen, darunter mehr als 1.000 in Deutschland. Ende März beschäftigte die Gruppe weltweit knapp 103.000 Menschen.

Die Aktionäre zeigten sich mit der Strategie zufrieden. „Ein herzliches Dankeschön für eine sehr erfolgreiche Arbeit“, sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Allerdings müsse BMW aufpassen, dass die Modelloffensive nicht übertrieben wird. „Man kann auch zu breit aufgestellt sein.“ Zudem müsse „der neue 5er der große Wurf werden“, damit Panke seine ehrgeizigen Prognosen erfüllen könne. Der 5er kommt im Juli auf den Markt.

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