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BMW im Rückwärtsgang

Foto: BMW

Gute Halbjahreszahlen verkündet, aber im Juli ungewohnt schwach: BMW musste im Sommermonat einen Absatzrückgang von acht Prozent hinnehmen.

07.08.2006

Der erfolgsverwöhnte Autobauer BMW hat im Juli einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Die Zahl der Auslieferungen in der Gruppe sei um knapp acht Prozent auf 102.452 verkaufte Autos gesunken, teilte die BMW AG am Montag in München mit. Der Konzern führte dies auf die Modellzyklen zurück. So kommt in Kürze das neue 3er-Coupé auf den Markt. Dank einer guten ersten Jahreshälfte stieg der Absatz in den ersten sieben Monaten noch um knapp sechs Prozent auf 800.931 Auslieferungen.

Im Juli hinter Mercedes zurück gefallen

Im Juli sank der Absatz der Kernmarke BMW um 7.7 Prozent auf 86.597 Verkäufe. Damit fiel BMW hinter den Erzrivalen Mercedes-Benz zurück, der 92 700 Auslieferungen vermeldet hatte. Der BMW-Aktienkurs sank nach Bekanntgabe der Absatzzahlen um zwischenzeitlich gut zwei Prozent auf 38,65 Euro.

Der Absatz des auslaufenden 3er-Coupés sei erwartungsgemäß um mehr
als die Hälfte auf gut 1080 Auslieferungen gesunken, hieß es bei BMW zur Begründung für die Einbußen im Juli. Absatzeinbrüche gab es auch bei den geländegängigen X3 und X5. Beim X3 kommt im September eine überarbeitete Version, der neue X5 startet laut Branchenspekulationen Ende des Jahres in den USA. In den ersten sieben Monaten stieg der Absatz der Marke BMW um 8.2 Prozent auf 683 724 verkaufte Autos.

Beim Kleinwagen Mini wirkt sich weiter der Ausbau des Werks in Oxford aus, der zeitweise zu Produktionsunterbrechungen führte. Im Juli ging der Absatz um ebenfalls 7.7 Prozent auf 15 804 Fahrzeuge zurück. In den ersten sieben Monaten beträgt das Absatzminus 6.7 Prozent auf 116.869 Autos. Lediglich die Luxusmarke Rolls-Royce konnte im Juli und im bisherigen Jahresverlauf zulegen. Allerdings ist die Marke auch nach einem Absatzplus von 2.4 Prozent auf 338 Verkäufe in den ersten sieben Monaten noch ein gutes Stück von den ursprünglichen Zielen entfernt.

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