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Juni-Dämpfer

Foto: BMW

Der Autobauer BMW hat im Juni bei seinem Absatzwachstum an Tempo verloren. Weltweit seien insgesamt 130.530 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert worden und damit ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Unternehmen am Freitag (7.7.) in München mit.

07.07.2006

Im Mai hatte das Absatzplus im Jahresvergleich noch bei 5,5 Prozent gelegen. Für das erste Halbjahr blieb dennoch ein Plus von acht Prozent auf 698.470 ausgelieferte Autos. BMW-Vertriebsvorstand Michael Ganal zeigte sich damit zufrieden. Im Wettbewerb der Premium-Anbieter belege die Gruppe mit dem Halbjahresabsatz den ersten Platz. "Auch im Gesamtjahr 2006 werden wir beim Absatz einen neuen Spitzenwert erreichen und unsere Position als Marktführer verteidigen."

Auch ein Unternehmenssprecher erklärte, das erste Halbjahr sei das beste in der Unternehmensgeschichte für BMW. Grund für das langsamere Wachstum im Juni sei unter anderem der Modellwechsel beim BMW 3er als volumenstärkstes Fahrzeug im vergangenen Jahr. Nach der Einführung der neuen Generation der 3er Limousine im März 2005 habe der Verkauf im Juni vergangenen Jahres angesichts der weltweiten Verfügbarkeit kräftig angezogen. Dieser Basis-Effekt habe das Wachstum für die gesamte Gruppe im Juni 2006 geringer ausfallen lassen, sagte der BMW-Sprecher. Von ihrer Kernmarke BMW verkaufte die Gruppe im Juni insgesamt 111.640 Autos und damit 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mini: Werksumrüstung kostet Absatz

Der Kleinwagen Mini legte im Juni beim Absatz zudem den Rückwärtsgang ein. Die Jahreskapazität des Mini-Werkes in Oxford wird derzeit von 200.000 auf 240.000 Einheiten erhöht. Wegen der dadurch eingeschränkten Verfügbarkeit seien im Juni mit 18.817 Einheiten 4,2 Prozent weniger als vor Jahresfrist verkauft worden, hieß es. Im ersten Halbjahr ging der Mini-Absatz um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück und liegt bei 101.063 verkauften Autos. Dagegen konnte die Luxuslimousine Rolls-Royce mit 73 ausgelieferten Exemplaren im Juni deutlich zulegen, nach 49 im Vorjahresmonat. Mit dem Bestelleingang bei Rolls-Royce sei man derzeit sehr zufrieden, sagte der BMW-Sprecher.

Im Vergleich der Regionen blieb Europa im ersten Halbjahr der mit Abstand größte Markt für die Gruppe. Hier wurden 408.714 Autos (plus 4,7 Prozent) ausgeliefert. Prozentual am stärksten legte im ersten Halbjahr erneut Asien zu mit 60.825 ausgelieferten Autos, das waren 21,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Fahrzeuge der Marke BMW verkauften sich in den ersten sechs Monaten 597.120 Mal (plus elf Prozent). Die Gruppe hatte 2005 den Rekordabsatz von mehr als 1,3 Millionen Autos erzielt, der in diesem Jahr übertroffen werden soll.

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