"Der CS wäre ein Nischenprodukt geblieben. Und in der derzeitigen Situation muss man sich jedes Fahrzeug, das nicht unsere Rentabilitätsziele erreicht, in Frage stellen. Ein Entwicklungsprojekt eines Crossover-Modells auf 3er-Basis haben wir nicht gestrichen, weil das ein Volumenträger werden soll, mit dem wir gutes Geld verdienen können."
Damit hat Reithofer erstmals bestätigt, dass es auf Basis der nächsten 3er-Generation (2011/2012) analog zum 5er ein so genanntes Progressive Activity Sedan (PAS) geben wird, das als eine Art Kombi-Coupé mit großer Heckklappe und innovativem Raumkonzept auf den Markt kommen wird.
Zeitgleich kündigte Reithofer an, den Flottenversuch, der in diesen Tagen mit 500 Elektro-Minis über einen Zeitraum von zwölf Monaten in den USA gestartet ist, auf Europa zu übertragen: "Wir prüfen, ab Frühjahr 2009 den Test des Mini E auf andere Märkte wie Deutschland und Großbritannien auszudehnen", so Reithofer. Geplant ist, jeweils 50 Mini E in Berlin und London zu testen. Außerdem wird überlegt, auch Peking in dieses Projekt mit einzubeziehen. Der E-Mini verfügt über eine Lithium-Ionen-Batterie und soll es auf eine Reichweite von 200 bis 250 Kilometer bringen. Die Autos werden über ein Leasingmodell in Privatkundenhand gegeben, um Erkenntnisse über die Alltagstauglichkeit zu gewinnen.






