"Wir bleiben auf dem Gas, wir werden weiter beschleunigen", sagte Vorstandschef Helmut Panke am Mittwoch (17.3.) in München. Bei allen drei Konzern-Marken - Rolls-Royce, BMW und Mini - seien für 2004 trotz der schwachen Branchenkonjunktur Absatzrekorde geplant. Der Gewinn vor Steuern solle über dem Bestwert von 3,3 Milliarden Euro aus dem Jahr 2002 liegen.
BMW-Boss Panke: Keine Prognose für das laufende Jahr
Im vergangenen Jahr war der BMW-Gewinn vor Steuern wegen der Investitionen in neue Modelle wie den 5er, das neue 6er-Coupé und den geländegängigen X3 um 2,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gesunken. Der Umsatz ging wegen des schwachen Dollars um 2,1 Prozent auf zurück. Währungsbereinigt verzeichnete der Konzern ein Plus
von 4,2 Prozent. Für das laufende Jahr gab Panke wegen der Währungsunsicherheiten keine Umsatzprognose ab.
Der Konzern sei in allen wichtigen Weltregionen - USA, Europa und Asien -auf Wachstumskurs, sagte Panke. "Wir haben in diesem Sinne keine Sorgenkinder." Die USA sind mittlerweile der wichtigste Einzelmarkt für den Konzern. Dies liegt auch daran, dass der Stammmarkt Deutschland schwächelt. Hier musste BMW im vergangenen Jahr ein leichtes Absatzminus hinnehmen. "Wir erleben zurzeit allgemein eine Kaufzurückhaltung", sagte Panke. Der Heimatmarkt werde aber weiterhin eine zentrale Rolle spielen.
BMW auf dem Weg in eine neue Dimension
Den Absatz steigerte BMW im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 1,1 Millionen verkaufte Autos, obwohl die neuen Modelle größtenteils erst ab diesem Jahr zur Verfügung stehen. "BMW ist auf dem Weg in eine neue Dimension", sagte Finanzvorstand Stefan Krause. Allerdings sei der Konzern nur an profitablem Wachstum interessiert. Auf dem Weg zu einem Rekordgewinn 2004 sieht sich BMW auch gegen mögliche Währungsrisiken gut abgesichert. "Wir haben auch für die Jahre 2004 und 2005 bereits strategische Währungssicherungen in größerem Umfang vorgenommen", sagte Krause.
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