Friedrich Nitschke, Portrait Zoom

BMW M-Chef Nitschke im Interview: Allradantrieb ist Sache des Gewichts

Friedrich Nitschke, Leiter der M GmbH, spricht im Interview mit auto motor und sport über die neuen M-Modelle, Allradantrieb und einen möglichen M-Sportwagen.

Erstmals splitten Sie die Modellfamilie des bislang meistverkauften M-Modells auf. Mit welchen Anteilen der einzelnen Varianten rechnen Sie?

Nitschke: Basierend auf unserer Erfahrung rechnen wir damit, dass das M4 Coupé rund 60 Prozent an der Baureihe ausmachen wird, auf das Cabrio so wie die M3 Limousine entfallen voraussichtlich je 20 Prozent.

Das Triebwerk verfügt über deutlich mehr Drehmoment im Drehzahlkeller als das des Vorgängers. Können Sie dennoch weiterhin auf Allradantrieb verzichten?

Nitschke: Für die aktuelle Generation spielt Allradantrieb keine Rolle, es bleibt beim Standardantrieb. Grundsätzlich beschäftigen wir uns mit diesem Thema.

Konkret also beim nächsten M5?

Nitschke: Der M5 leidet ja schon heute nicht an Leistungsmangel, und das wird auch so bleiben. Aufgrund der besseren Fahrbarkeit auf nasser Fahrbahn könnte ein optionaler Allradantrieb durchaus eine Lösung sein. Dabei müssten wir allerdings das zusätzliche Gewicht sowie die Gewichtsverteilung im Auge behalten.

Wieviel muss die kommende Generation leichter werden als die aktuelle? 100 Kilogramm?

Nitschke: Unser Ziel liegt deutlich über der Gewichtsersparnis des BMW M4 Coupés gegenüber seinem Vorgänger.

Auch wenn Sie die Frage nicht mehr hören können: Wie steht es um einen eigenen M-Sportwagen?

Nitschke: Es gibt weder eine Entscheidung dafür noch dagegen. Sollte es einmal grünes Licht für das Projekt geben, wären wir bereit.

Würden Sie das Mittelmotorkonzept bevorzugen?

Nitschke: Wenn es zu einem solchen Fahrzeug kommen sollte, wollen wir der Konkurrenz natürlich nicht hinterherfahren. 

Der Flurfunk meldet, dass Sie möglicherweise auch europäischen Kunden eine Variante des M6 mit manuellem Getriebe anbieten möchten. Können Sie das bestätigen?

Nitschke: Ich möchte mich zu Spekulationen nicht äußern, nur soviel: Das Fahrerlebnis eines M6 Handschalters ist etwas ganz Besonderes.

Doch zunächst kommen M3 und M4 auf den Markt. Mit welchem Zuwachs rechnen Sie für den Absatz der M GmbH durch die beiden Modelle?

Nitschke: Im vergangenen Jahr konnten wir mehr als 17.000 M-Automobile und mehr als 14.000 M-Performance-Automobile verkaufen – und das obwohl der bisherige M3 ab Mitte 2013 nicht mehr gebaut wurde. Ich rechne also mit einer signifikanten Absatzsteigerung schon für dieses Jahr, aber vor allem für 2015.

Jens Dralle

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9. Mai 2014
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