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Kommen BMW M2, M4 und M8 CS?

Extra-PS wie bei AMG S-Modellen

05/2016, BMW M4 Competition Sport Edition Foto: BMW 42 Bilder

BMW hat sich einem Bericht zufolge diverse Modellkürzel schützen lassen, die auf neue Performance-Fahrzeuge hindeuten. Es fängt bei M1 CS an und hört bei M8 CS auf. Mercedes macht es mit der AMG S-Linie bereits vor.

25.11.2016 Andreas Haupt 3 Kommentare Powered by

Das dürften die BMW-Fans gerne lesen: Der bayerische Autohersteller scheint mit dem Badge „CS“ seine M-Fahrzeuge veredeln zu wollen. Wie autoguide.com berichtet, hat sich BMW vom M1 CS angefangen bis hoch zum M8 CS die Kürzel bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum schützen lassen.

Nicht in jeder Baureihe CS-Varianten

Jetzt muss das aber nicht bedeuten, dass die Münchner einen M1 CS bauen werden. Man stellt sich gerne mal etwas breiter auf und meldet lieber einen Namen zu viel als zu wenig an. Sonst kann es einem ergehen wie Audi mit Q2 und Q4. Die Namensrechte lagen hier nämlich zunächst bei Fiat. Audi einigte sich aber mit dem italienischen Konzern.

BMW jedenfalls hält sich auf Nachfrage bedeckt, will nichts bestätigen, und den Gerüchte-Kessel erst gar nicht zum Brodeln bringen. Ein Sprecher: „Es ist ein üblicher Vorgang und hat strategische Gründe, sich verschiedene Modellbezeichnungen und Baureihen schützen zu lassen. Das macht die BMW AG für alle Sparten des Gesamtunternehmens. Das heißt aber nicht, dass wir solche Autos dann auch wirklich bauen.“

Spekulieren wir trotzdem mal. Einem M2 würde ein CS-Kürzel gut stehen. M3, M4, M5 und M6 ebenfalls. Und dass es vom kommenden 8er auch eine M8-Version geben soll, ist mehr als nur Spekulation. Auf dem M8 dürfte der GT-Rennwagen aufbauen, mit dem BMW 2018 werksseitig in die WEC einsteigt (Artikel). Eine CS-Version für die Straße liegt da nicht fern.

05/2016, BMW M4 Competition Sport EditionFoto: BMW
Exklusiv für den spanischen Markt: M4 CS Edition.

BMW aktuell mit Competition-Paket

Mit dem Kürzel CS könnte sich BMW ein Modellprogramm analog zu Mercedes-AMG aufbauen. In Affalterbach führen potentere Sportvarianten ein S mit im Namen. Zum Beispiel der Mercedes-AMG C 63 S, der 510 statt 476 PS aus seinem 4,0-Liter-V8-Biturbo holt. Gleiches Spiel beim Sportwagen AMG GT. Und mit mehr Leistung bei der E-Klasse.

BMW verfährt aktuell so: M3 und M4 lassen sich für 7.300 Euro Aufpreis leistungssteigern. Das Leistungsplus ist Teil des Competition-Pakets. 6.400 Euro kostet es für das M4 Cabrio. Alle drei fahren dann mit 450 statt 431 PS vor. Der BMW M6 springt mit dem Competition-Paket von 560 auf 600 PS. Gegen Zuzahlung von 9.500 Euro. Mit der Competition Edition hat BMW zudem eine limitierte Sonderserie aufgelegt.

Die CS-Sportler könnten neben kleinen Leistungssteigerungen auch weitere Features beinhalten. Wie zum Beispiel weniger Gewicht durch Leitbauteile und spezielle Aerodynamik-Updates wie ausufernde Frontsplitter oder Heckflügel. Schon die Competition-Pakete beschränken sich nicht allein auf Leistung, sondern locken unter anderem mit Updates für das Fahrwerk, anderen Rädern und Sportabgasanlagen. Einen Clubsportler gibt es übrigens schon im BMW-Aufgebot: den M4 CS für Spanien. Allerdings ist das Modell auf 60 Exemplare limitiert. Bei der wohl kommenden CS-Palette wird nicht begrenzt werden. Eine andere Möglichkeit: BMW verfährt nach dem Spanien-Prinzip und verschickt auch andere CS-Versionen dorthin oder in andere Märkte.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen den BMW M4 CS für Spanien.

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Für BMW gibt es nur ein Kürzel was Sinn macht und das ist CSL.

cossi 27. November 2016, 10:13 Uhr
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