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BMW M1 Concept - Keil und Bogen

Eine Hommage an den legendären BMW M1

Foto: BMW 21 Bilder

Im Rahmen des Concorso d’Eleganza Villa d’Este feiert BMW das 30-jährige Jubiläum des Supersportwagens M1. Anlass genug, den Bogen in die Vergangenheit zu spannen und dem historischen Keil ein modernes Conceptcar zur Seite zu stellen.

28.04.2008 Uli Baumann

Der BMW M1 Hommage ist eine Designstudie in der Tradition eines von Paul Bracq gezeichneten BMW Turbo und des von Giugiaro in Form gebrachten Ur-M1, die die heutige Sicht eines BMW M1 und des Mittelmotorkonzepts darstellt.


Viel vom
M1 Original

Wie schon das Vorbild spielt auch der Hommage mit der Farbkombination Orange-Schwarz. Der Liquid-Orange-Special-Lack wechselt dabei je nach Blickwinkel die Farben und betont so die modernen konkav-konvexen Karosserieflächen des Conceptcars.

Übernommen vom M1 wurden auch die zwei BMW-Embleme als Kennzeichen eines Mittelmotorsportlers sowie die Schlitze in der Fronthaube und die Lamellen über dem Heckfenster.

Formen erhalten - Funktionen optimieren


Geblieben ist die Linienführung des flachen Sportlers, wobei der gewachsene Radstand den Hommage insgesamt größer werden ließ.

Die Front wird wie ehedem von der großen BMW-Niere dominiert. Die Scheinwerfer dürfen zwar nicht klappen wie beim Original, verschwinden aber bei Nichtbegrauch dennoch nahezu unsichtbar in den Tiefen der Frontschürze. Auch sonst wurden alle Designelemente des Ur-M1 aufgenommen und in Form und Funktion weiter optimiert. Selbst die geschlitzen Scheibenräder leiten sich vom Original ab.

Keine Weiterentwicklung gab es aber offensichtlich beim Antrieb. Wo im Original ein 3,5-Liter-Sechszylinder mit 277 PS arbeitete, herrscht heute nur Schweigen - denn zu einem möglichen Antrieb machte BMW keinerlei Angaben.

Keine Serie geplant

Zwar habe der M1 auch 30 Jahre nach seiner Premiere nichts von seinem Reiz verloren, sagt Ludwig Willisch, seit 1. Januar neuer Chef der M GmbH in München. Doch konkrete Planungen für ein Comeback des Supersportlers gebe es derzeit nicht. "Es geht auch bei der M GmbH nicht nur um Lust und Leidenschaft, sondern wir sind auf Erwerb ausgerichtet und müssen Geld verdienen", sagt Willisch. "Mit den 456 Exemplaren von damals würde uns das heute sicherlich nicht gelingen."

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