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BMW M3 und M4 Motordetails enthüllt

M-Versionen mit 430 PS aus drei Litern

Foto: BMW 25 Bilder

BMW hat offizielle Infos zum kommenden M-Modell der Mittelklasse bekanntgegeben. Die zukünftigen BMW M3 und M4 treibt wieder ein Reihensechszylinder an. Der Motor leistet 430 PS. Doch das ist nicht die einzige Verbesserung.

26.09.2013 Roman Domes Powered by

Der Münchner Hersteller BMW hat erste technische Details zur Motorisierung der M3/M4-Modelle bekanntgegeben. Wenig überraschend handelt es sich beim neuen Motor um einen Reihensechszylinder, der von zwei Turboladern zwangsbeatmet wird. Dass Aufladung bei der M GmbH in Garching kein Tabu mehr ist, zeigen die mittlerweile ausnahmslos turbogeladenen Motoren der M-Modelle. Mit dem Ende der letzten M3 Generation (E92) wurde zudem das Kapitel Hochleistungssaugmotor geschlossen. Dieser M3 hatte einen 420 PS starken V8.

BMW S55 ist stärker und sparsamer

Doch genug um das alte Triebwerk getrauert. Was kann die Neukreation der M-GmbH? Die S55-Variante leistet mit 430 PS lediglich zehn PS mehr als der Vorgänger, wuchtet jedoch über 500 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Der alte Achtzylinder schaffte hier "nur" 400 Nm. Abgesehen vom identischen Hubraum von drei Litern hat die Sportvariante wenig mit dem N55-Motor gemeinsam, der Serienmodelle der 35i/40i-Baureihen befeuert. Der Block ist eine komplett neue Entwicklung mit Fokus auf Standfestigkeit und Leichtbau. Die Aufladung des Triebwerks übernehmen zwei nach dem Mono-Scroll-Prinzip agierende Abgasturbolader. Somit handelt es sich bei diesem Motor um einen echten Bi-Turbo, nicht um einen Mono-Turbo mit Twin-Scroll-Prinzip.

BMW verspricht sich hiervon ein saugmotorähnliches, feinnerviges Ansprechverhalten. Obwohl das Triebwerk turbogeladen ist, dreht es bis zu 7.500 Touren in der Minute. Das sind zwar 700 Kurbelwellenumdrehungen weniger als der V8, man kann jedoch weiterhin getrost von einem Hochdrehzahlkonzept sprechen, vor allem weil der M4 seine maximale Leistung zwischen 5.500 und 7.200 Touren abruft. Das maximale Drehmoment von über 500 Nm liegt ab 1.800/min bis 5.700/min an. Trotz des gesteigerten Leistungsoutputs sollen die M3 Limousine und das M4 Coupé rund 30 % weniger Durst nach SuperPlus haben als der durchaus trinkfreudige Vorgänger.

Schön ist auch zu hören, dass Getriebefetischisten auch weiterhin in den Genuss einer manuellen 6-Gang-H-Schaltung kommen dürfen. Alternativ steht eine weiterentwickelte Version des 7-Gang-DKG mit Launch-Control zur Wahl. Schätzungen gehen von Standardspurtwerten von rund 4,5 Sekunden aus – offizielle Zahlen nennen die Bayern hier noch nicht.

Fahrzeuggewicht unter 1.500kg

Ein weiteres Highlight, das man getrost als technischen Fortschritt in die richtige Richtung feiern darf, ist das deutlich gesenkte Gewicht der neuen M-Generation. Wog der Coupé-Vorgänger noch über 1.600 Kilogramm, so beziffert BMW die neue Generation mit einem Gewicht von "unter 1.500 Kilo".

Der neue Motor trägt etwa zehn Kilogramm zur Gewichtssenkung bei, rund fünf Kilogramm werden durch eine leichtere Antriebswelle aus Karbon gespart. Das Dach aus kohlefaser-verstärktem Kunststoff, das sich bereits beim Coupé der Vorgängergeneration fand, erhält nun auch serienmäßigen Einzug in die Limousine. Die Motorhaube wurde aus Aluminium gefertigt und der Kofferraumdeckel besteht aus einer Mischung aus Kohlefaser und Kunststoff. Im Motorraum findet sich eine versteifende Domstrebe, die ebenso aus CFK gefertigt wurde. Wie im Vorgänger baut die M-GmbH das Fahrwerk der neuen Modellgeneration in Aluminium-Bauweise.

Abgerundet wird das Leichtbau-Paket von geschmiedeten Alu-Rädern, die, genau wie das Fahrwerk, helfen sollen, ungefederte Massen zu reduzieren und dadurch die Fahrdynamik zu verbessern.

BMW M3 günstiger als BMW M4

Zu konkreten Preisen schweigen sich die Garchinger noch aus. Es dürfte jedoch zu erwarten sein, dass die Coupé-Baureihe M4 einige Tausend Euro teurer sein wird als die viertürige M3-Reihe. Startete der Vorgänger in Coupé-Form bei rund 68.000 Euro, so wird der Nachfolger vom Typ M4 die 70.000 Euro-Marke schon im Grundpreis knacken, während der M3 genau an diesem Wert kratzen dürfte. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Der Stuttgarter Mercedes C63 AMG und der Ingolstädter Audi RS4 bzw. RS5 sind für etwa den gleichen Preis zu haben.

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