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BMW M4 von Carbonfiber Dynamics

Carbon-Renner mit bis zu 700 PS

BMW M4 F82 von Carbonfiber Dynamics 13 Bilder

Durch Veränderungen am Turbo und Gewichtsoptimierung sorgt Carbonfiber Dynamics bei einem BMW M4 für ein ordentliches Power-Plus. Auch fürs Auge bietet der Umbau etwas.

07.03.2016 Benjamin Bauer Powered by

Bei Carbonfiber Dynamics in Dortmund kennt man sich bestens mit Kohlefaser aus. Zuletzt haben die Tuner einen BMW M4 veredelt und ihm anlässlich der Essen Motor Show ein neues Carbon-Kleid verpasst. Nun haben sie sich erneut einem M4 angenommen. Im aktuellen Fall visierten die Tuner für den Münchner die 700-PS-Marke an. Das innerbetrieblich M4R getaufte Projekt beginnt an der Front mit einer komplett aus Kohlefaser gearbeiteten Varis-Carbon-Frontlippe, die nicht nur verschraubt sondern auch verklebt wurde, um den Anpressdruck auf die Vorderachse zu erhöhen.

Zum Aero-Paket gehört neben der vollständig aus Kohlefaser gefertigten System-2-Motorhaube noch Varis-Carbon-Seitenschweller oder ein System-1-Diffusor, der die hintere Bodengruppe samt Abgasanlage abdeckt und für mehr Anpressdruck auf die Hinterachse sorgt. Der Heckansatz, vergleichbar mit einem Performance Diffusor, ist mehr Optik als Funktion. Unübersehbar und ebenfalls essenziell für eine gute Aerodynamik ist der einstellbare Carbon-Heckflügel von Alpha-N, der noch etwas mehr ins Auge springt als der High-Kick Carbon-Heckspoiler von Boca Design. Seitliche Kiemen und Spiegelkappen aus Kohlefaser runden das Aero-Programm ab.

BMW M4 F82 von Carbonfiber Dynamics
Mov’it-Bremsen sorgen für angemessene Negativbeschleunigung.

Motor und Fahrwerk modifiziert

Doch nicht nur die Aerodynamik hatten die Dortmunder bei der Leistungs-Kur für den BMW M4 im Auge. Auch Modifikationen an Motor und Fahrwerk standen auf dem Programm. So verbauten sie ein feinjustierbares JB4 von Burger Motorsport mit Canbus-Steuerung, acht verschiedenen Maps (Leistung von Alltag bis Race, Low Torque, Meth), Meth-Steuerung (wenn Meth leer, dann weniger Ladedruck) inklusive Delete R (Downpipe) und eine AGA-Klappensteuerung.

Der größere Lufteinlass - auch von Burger Motorsport - ist mit Pilzfiltern ausgestattet. Ebenfalls aus dem Hause Burger stammen die Alu-Chargepipes mit Meth-Anschluss (Originale sind aus Kunststoff und platzen bei höheren Ladedrücken) und das Meth-Kit mit Neun-Liter-Tank und einer Mischung von 50:50 (Steuerung über JB4). TheTurboEngineers hat dem Turbolader selbst letztlich noch ein Upgrade verpasst: Der M4-Lader TTE6xx hat einen größeren, CNC-gefrästen Verdichter, eine größere Turbine mit Turbinenabschliff, eine spaltoptimierte Verdichterseite, CNC-gefräste Verdichter- und Turbinengehäuse sowie einen CNC-geporteten Ansaugbogen.

BMW M4 F82 von Carbonfiber Dynamics
Der Heckflügel von Alpha-N Performance sorgt an der Hinterachse für einen höheren Anpressdruck.

700 PS "durchaus realistisch"

Eine 3,2 Kilogramm leichte Downpipe von Akrapovic sorgt für ein Power-Plus von 28,7 Nm bei 4.950/min. Die Auspuffanlage von Lightweight ist mit einem Endschalldämpfer aus Titan ausgestattet, was für eine Gewichtsersparnis von 40% gegenüber Edelstahl sorgt. Zusammen mit den vier matten Edelstahl-Endrohren steuert die Anlage 6,5 Mehr-PS zur Performance des M4R bei. Schnellstmöglich werde zudem noch eine 14-Scheiben-Kupplung von Dodson Motorsport verbaut, weil diese für 1.050-Nm-Drehmoment ausgelegt ist, heißt es bei Carbonfiber Dynamics.

Bei einem Testlauf hätten die gemessenen 827 Nm die originale Kupplung langsam aber sicher an ihre Grenze gebracht. PS-technisch steht der M4 momentan bei knapp 600, wobei die bisherigen Testläufe laut Carbonfiber Dynamics bei 1,8 Bar Ladedruck gefahren wurden. Durch die Erhöhung des Ladedrucks auf 2,3 Bar sowie eine Optimierung der Software, des Sprits und der Verwendung von 100% Methanol seien 700 PS aber durchaus realistisch.

BMW M4 F82 von Carbonfiber Dynamics
Ein feinjustierbares JB4 von Burger Motorsport mit Canbus-Steuerung bildet das Herzstück des Motor-Tunings.

Zwei Prototypen verbaut

Letztlich gab es für den M4 noch CI-R-Felgen in Platinum Silber von BBS in 20 Zoll, die ebenfalls zur Gewichtsoptimierung beitragen. Die Leichtbauräder verfügen zudem über einen auswechselbaren Edelstahl-Anfahrschutz. Die Rad-Reifen-Kombination ist kombiniert mit dem erst ab März 2016 frei verkäuflichen Prototyp eines Bilstein B16-Damp-Tronic-Gewindefahrwerks. Für eine angemessene Negativbeschleuingung sorgt der Prototyp einer Mov’it-Bremse, die erstmals überhaupt für den BMW F82 (M4) verbaut wurde. Sie verfügt über 6-Kolben-Sättel und 392-mm-Reibringe an der Vorderachse sowie 4-Kolben-Sättel und 380-mm-Reibringe an der Hinterachse.

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