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BMW macht Benziner sauberer

Partikelfilter für alle Benziner ab 2017

BMW Logo Mexiko

BMW wird ab Sommer alle Neuwagen mit Benzinmotor nur noch mit Partikelfilter ausrüsten, um die verschärften EU-Feinstaubwerte der Abgasnorm Euro 6c einhalten zu können, die im September in Kraft treten.

11.05.2017 Jens Dralle 4 Kommentare

Das erfuhr auto motor und sport aus Unternehmenskreisen. Ab September müssen auch Benziner die verschärften Feinstaubwerte einhalten, die schon jetzt für Dieselfahrzeuge gelten.

Benziner vor allem mit Direkteinspritzung stoßen erheblich mehr Feinstaub aus als Dieselfahrzeuge. BMW hatte ursprünglich angekündigt zu prüfen, ob die Werte durch innermotorische Maßnahmen eingehalten werden können. Offenbar genügt das nicht, BMW hat sich für die flächendeckende Einführung des Partikelfilters entschieden.

Ab diesem Sommer sollen nun alle Benzinmotoren sukzessive und baureihenübergreifend mit Partikelfiltern ausgerüstet werden. Den Anfang macht BMW im neuen X3, der Ende Juni Premiere hat. Neben dem Einbau des Partikelfilters will BMW durch weitere Maßnahmen den Verbrauch und die Emissionen um fünf Prozent senken. Gleichzeitig sollen die Leistung der Benzinmotoren um 7 PS und das Drehmoment um 20 Nm steigen. Das erreicht BMW unter anderem durch einen optimierten Riementrieb, eine effizientere Kühlung und eine Erhöhung des Einspritzdrucks von 200 auf 350 bar.

Neuester Kommentar

Was ein bescheuerter Artikel. Desinformation pur. Man wähnt sich bei der "Zeitung" mit den großen Bildern. Stattdessen wäre dies eine Gelegenheit gewesen, zumindest den Versuch zu unternehmen, mit im WeltWeitenWusel grassierenden Vorurteilen und Halbwissen aufzuräumen.

Selbstverständlich gilt die neue Euro 6c ab September 2017 NICHT für alle neu zugelassenen Autos, sondern nur für neu homologierte Typen. Selbstverständlich gilt die Euro 6c für alle neu zugelassenen PKW erst ein Jahr später, nämlich ab September 2018. Und selbstverständlich wird auch BMW nicht schon jetzt flächendeckend für alle Modelle die 6c anbieten, und auf gar keinen Fall schon jetzt sämtliche Benziner mit OPFs austatten können. Das geht gar nicht. Niemand kann alles gleichzeitig.

Und wenn BMW nun doch gleich allen Benzinern (bis 9.2018) einen OPF verpassen will, dann sicherlich nicht deshalb, weil es ohne ihn nicht ginge, sondern vor allem aus politischen Gründen. Es ist der öffentliche Druck.
Man erinnere sich an die Einführung des DPF. Auch damals hatten die Hersteller nicht die Freiheit, die beste Lösung zu wählen, sondern es musste zwingend ein DPF sein, trotz all der Nachteile, der er mit sich bringt.
Manchmal ist "öffentlicher Druck" eine wirklich gute Sache. Leider aber nicht immer. Denn dadurch bestimmen die Doofen mit. Man sieht es doch an der Diskussion. Gefühlte 90 % der autoaffinen Internetbesucher glauben, auch ein Benziner, insbesondere einer mit Direkteinspritzung, brauche für die Euro 6c einen Partikelfilter. Falsch, braucht man nicht. Den Beweis liefern die bereits käuflich zu erwerbenden Benziner mit Euro 6c (u.a. zwei Motoren im Golf), die ohne einen OPF auskommen. Es ist auch nicht zwangsläufig so, dass jeder Direkteinspritzer ein Partikelproblem hätte und sämtliche Saugrohreinspritzer kein Problem hätten. Bisweilen im Gegenteil. Bei der Untersuchung des ADAC wies der (saugrohreinspritzende) Smart um ein Vielfaches höhere Partikelemissionen (nicht nur Partikelmasse, auch -zahl) auf als jeder Direkteinspritzer. Und nun?

930.engineering 20. Juli 2017, 19:48 Uhr
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