BMW mit Absatzminus

BMW, Mini und Rolls Royce deutlich im Minus

Der Autobauer BMW hat auch im Juli an Fahrt verloren. Die Zahl der weltweit verkauften Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6 Prozent auf 109.923 Einheiten zurück, wie das Unternehmen am Freitag (7.8.) in München mitteilte.

Dies war zwar ein schwächerer Rückgang als in den Vormonaten, Wettbewerber Audi hatte für den Juli aber bereits leichte Zuwächse gemeldet. In den ersten sieben Monaten kam die BMW-Gruppe damit auf einen Absatz von 725.377 Fahrzeugen. Dies waren 18,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Mini im Juli mit einem knappen Plus


Die Marke Mini schaffte im Juli mit knapp 19.300 Autos erstmals seit dem vergangenen September wieder ein leichtes Absatzplus. Hier sorgte unter anderem das neue Cabrio für Zuwächse. Umso härter traf es dafür die Kernmarke BMW. Hier lagen die Verkaufszahlen mit knapp 90.600 Autos um fast 15 Prozent unter dem Vorjahreswert. Während große Modelle wie der Geländewagen X6, die neue 7er Limousine oder der Roadster Z4 gefragt waren, schwächelten Volumenbaureihen wie der 3er (minus 20,9 Prozent) und der 5er (minus 23,3 Prozent). Die Einbußen beim 1er hielten sich mit 5,7 Prozent in Grenzen.

BMW in den USA mit kräftigen Einbußen

Vor allem auf dem für BMW zweitgrößten Markt in den USA lief es für die Münchner weiter schlecht. Der Absatz der Marken BMW und Mini sank dort um insgesamt fast 27 Prozent auf 21.250 Fahrzeuge. Die in den USA neu eingeführte Abwrackprämie nach deutschem Vorbild nützte BMW nichts, da Kunden eher zu kleineren Modellen griffen. Hinzu kam, dass in wichtigen Segmenten wie beispielsweise bei kleinen Geländewagen die Konkurrenten Audi und Mercedes mit dem Q5 und dem GLK neuere Modelle im Angebot haben als BMW mit seinem X3.

In Deutschland geht der BMW-Verkauf um 17 Prozent zurück

Auch in Deutschland fasste der Konzern noch nicht recht Tritt. Der Mini verkaufte sich zwar gut, bei BMW sank der Absatz allerdings um 17 Prozent. Unterm Strich kam BMW damit auf 22.571 verkaufte Autos, 13,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deutlich nach oben ging es dagegen auf Wachstumsmärkten wie China (plus 38,9 Prozent)

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dpa/hwi

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