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BMW-Motorenentwicklung

Auch Zweizylinder kein Tabu mehr

Klaus Draeger Foto: BMW 39 Bilder

Zur Reduzierung von Schadstoffausstoß und Kosten prüft BMW derzeit die Entwicklung von Zweizylinder-Motoren. Allerdings sind die Überlegungen dazu noch in einem frühen Stadium, erfuhr auto motor und sport aus Unternehmenskreisen.

20.10.2010

Offenbar wäre ein Zwei-Zylinder-Antrieb speziell für die zahlreichen geplanten Neuheiten im Klein- und Kompaktwagensegment von BMW und Mini eine Alternative zu einem teuren Hybrid-Antrieb.

BMW setzt auf Downsizing statt auf Hybridantrieb

Im Gespräch mit auto motor und sport bezweifelt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger den Nutzen des teuren Hybrid-Antriebs in den kleinen Modellreihen, selbst "in der 1er- und 3er-Baureihe ist das Einsparpotenzial im Vergleich zu den großen Motoren eher gering". Daher konzentriert sich der Konzern auf das weitere Downsizing von Verbrennungsmotoren – allerdings nicht um jeden Preis.

Den Hubraum in kleineren Motoren will Draeger für ein rasches Ansprechen sowie eine gute Laufkultur nicht bedeutend reduzieren: "Rund 500 Kubikzentimeter pro Zylinder sind optimal", sagt Draeger. Ein Zweizylinder mit einem Liter Hubraum könnte daher mit rund 80 bis 100 PS Leistung die Rolle des Einstiegsmotors für die nächste Generation des Mini sowie des geplanten Frontantriebs-BMW unterhalb des 1er übernehmen.

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