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BMW Motorräder 2017

Retro für den Boxer, Sport für den Rest

10/2016, BMW R nineT Racer Motorrad Foto: BMW 72 Bilder

Der Retro-Trend bei Motorrädern hält unvermindert an. BMW gibt der Kundschaft mit der R nineT Racer und R nineT Pure neues Futter. Aber auch der K 1600-Supertourer und die S 1000-Familie wurden aufgefrischt. Alle Neuheiten zeigen die Bayern auf der Intermot in Köln.

04.10.2016 Uli Baumann

2013 hatte BMW mit der R nineT die Retro-Boxer-Welle angeschoben, 2015 hat man dann den R nineT Scrambler nachgeschoben. Wie heiß das Thema auch für 2017 noch ist, zeigen die Bayern auf der Intermot mit den neuheiten R nineT Racer und R nineT Pure. Die R nineT Racer gibt den sportlicher Roadster im Stil der legendären R 90 S und lehnt sich stark an die Studie Concept Ninety an. Die Pure reduziert das R nineT-Konzept auf das Wesentliche – und senkt natürlich auch die preisliche Hemmschwelle der Kundschaft.

Klassischer Sportler und neuer Basis-Klassiker

Als Angehörige der R nineT-Familie tragen beide den luft-/ölgekühlten Boxer mit 1,2 Liter Hubraum und 110 PS/116 Nm in Kombination mit einem Sechsganggetriebe. Ebenfalls übernommen wurde der Stahlgitterrohrrahmen mit angeschraubtem Heck. Vorne setzen die Retro-Boxer auf eine konventionelle 43er-Telegabel. Hinten arbeitet eine Einarmschwinge mit Zentralfederbein. Die 17-Zoll-Gußräder tragen 120/70er Pneus vorn und 180/55er Walzen hinten. Optional sind auch Drahtspeichenräder zu haben.

Das Erscheinungsbild der R nineT Racer prägen die kleine Halbschalenverkleidung mit klassischem Rundscheinwerfer, unter der Gabelbrücke montierte Stummel, ein langgestrecketer 17-Liter-Stahlblechtank sowie die Höckersitzbank mit abnehmbarem Bürzel und zurückverlegte Rasten. Dazu gibt es eine Lackierung in den BMW Motorsportfarben, die einen Kontrast zur schwarz gehaltenen Motor-Kardan-Kombination und dem polierten Edelstahlendschalldämpfer setzt. Zu haben ist die 220 kg schwere R nineT Racer ab März 2017 zu Preisen ab 13.300 Euro.

Die R nineT Pure unterscheidet sich von der Racer hauptsächlich durch Weglassen. Es fehlen die Verkleidung, der Alu-Höcker sowie das mehrfarbige Design. Im Cockpit wurde von zwei auf ein Rundinstrument reduziert. Die Lenkstummel wurden durch einen Rohrlenker ersetzt. Der klassisch-reduzierte Auftritt der R nineT Pure senkt den Einstiegspreis auf 12.300 Euro.

Natürlich lassen sich beide Klassiker auch weiter aufrüsten. BMW hält hier diverses Zubehör bereit, das von anderen Rahmenhecks über neue Tanks bis hin zu zahlreichen Blenden reicht.

Der Sechszylinder fährt jetzt auch rückwärts

Wer meinte, mit dem Supertourer K1600 GT wäre schon der Gipfel der Möglichkeiten erreicht, wird auf der Intermot eines Besseren belehrt. BMW hat in verschiedenen Punkten nachgelegt. Neu sind die Einstellmodi „Road“ und „Dynamic“ für das elektronisch gesteuerte ESA-Fahrwerk. Auch rückwärts geht es künftig einfacher. Die Rückfahrhiklfe nutzt den Anlasser um den 160 PS und 175 Nm starken Sechszylinder rückwärts zu buggsieren.

Neu sind auch der optionale Schaltassistent Pro, der das Hoch- und Herunterschalten ohne Kupplungsbetätigung ermöglicht sowie der Notrufassistent eCall, der auf eine fest eingebaute SIM-Karte setzt. Aber auch optisch wurde Hand angelegt. Die neu gezeichnete Verkleidung soll den Wind-und Wetterschutz weiter optimieren, neu sind auch die Ziffernblätter der Instrumente. Und ebenfalls neu sind die drei Farbkonzepte für das Modelljahr 2017.

1000er Vierzylinder nur dezent angepasst

Nachgeschärft wurden die Vierzylinder der S 1000-Familie. Die superportliche RR kommt nun serienmäßig als Einsitzer mit Höckerabdeckung. Soll die Mutti mit, dann wird das kostenfreie Soziuspaket notwendig. Die Traktionskontrolle DTC gehört nun zum Serienumfang, das ABS Pro ist neuer Bestandteil der Sonderausstattung Fahrmodi Pro. Dazu gibt es die neue Farbkombination Schwarz/Grau sowie rote Felgenrandaufkleber bei der Farbkombi Rot/Weiß.

Der Roadster S 1000 R legt auf um 5 auf nun 165 PS zu, verliert 2 kg an Gewicht und gewinnt dadurch 2 kg Zuladung – möglich machen dies der nun serienmäßige Titanendschalldämpfer, ein erleichtertes Rahmenheck und noch weniger Verkleidung. Der Lenker wurde schwingungsentkoppelt, die Optionsliste um leichte Schmiederäder und einen Schaltassistent erweitert. Dazu gibt es überarbeitete Instrumente und neue Farbkombinationen.

Nun 165 PS stark ist auch die neue BMW S 1000 XR. Auch hier wurde der Lenker schwingungsentkoppelt und die Zuladung erhöht – um 10 kg. Neu ist die Farbvariante Blau.

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