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BMW

Neue Verträge, weniger Händler

Foto: BMW

Im Streit mit seinen Vertragshändlern hat sich der Autohersteller BMW nach eigenen Angaben vorerst durchgesetzt. "Die neuen Verträge werden wohl so gelten, wie sie unterschrieben worden sind", sagte Michael Ganal, Vertriebs- und Marketingvorstand des Münchner Automobilkonzerns, der Tageszeitung "Die Welt".

22.09.2003

Der europäische Verband der BMW- und Mini-Händler hatte bei EU-Kommissar Mario Monti Beschwerde gegen die seiner Meinung nach rigiden Vorschriften in den BMW-Verträgen eingereicht. Allerdings hätten ie Händler die neuen Verträge zum größten Teil unterschrieben, die Beschwerde habe darum keine aufschiebende Wirkung, sagte Ganal der Zeitung.

Monti will mit einer Neufassung der so genannten Gruppenfreistellungsverordn ung (GVO) den Autohandel liberalisieren und die Preise für Pkw senken. Vom 1. Oktober an dürfen die Händler mehrere Automarken gleichzeitig vertreiben. BMW, so bemängeln die Händler, verhindere mit Vorschriften zur Lagerhaltung und Ausstattung der Ausstellungsräume praktisch einen Mehrmarkenvertrieb. Auch werde den Händlern mit Kündigung gedroht, falls sie andere Marken außer BMW verkauften.

Weniger Stützpunke und Händler

Gleichzeitig kündigte Ganal an, dass die Zahl der Stützpunkte und Händler sinken werde. Nach dem 1. Oktober werde die Zahl der Autohäuser auf 1.700 und die Zahl der Unternehmer auf unter 1.000 fallen. Derzeit habe BMW 1.800 Stützpunkte, die von 1.100 Unternehmern betrieben werden.

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