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BMW

Neuer Absatzrekord

Mit neuen Absatzrekorden koppelt sich der BMW-Konzern immer stärker von der schwachen Branchenkonjunktur ab. Im ersten Halbjahr stieg der Absatz des Autobauers um 8,5 Prozent auf erstmals 590.983 verkaufte Fahrzeuge.

07.07.2004

Im Monat Juni wuchs die Zahl der Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 17,4 Prozent auf 113.886 Autos. "Wir werden auch im zweiten Halbjahr ordentlich zulegen", kündigte Vertriebs-Chef Michael Ganal am Mittwoch (7.7.) in München an.

5er, X3 und 6er Treiben das Wachstum

Angetrieben wird das Wachstum derzeit vor allem von der neuen 5er-Reihe sowie den neu eingeführten X3-Fahrzeugen und der 6er-Reihe. Überproportional fiel das Wachstum daher bei der Stammmarke BMW aus. Der Absatz stieg im Halbjahr um knapp neun Prozent auf 495.496 verkaufte Autos. Im Monat Juni legte die Zahl der Auslieferungen um 19,7 Prozent auf 97.865 Fahrzeuge zu.

Beim Mini stieg die Zahl der Verkäufe in den ersten sechs Monaten um 5,9 Prozent auf 95.168 Autos. Damit arbeite man an der Kapazitätsgrenze, sagte ein Konzern-Sprecher. Vom neuen Rolls-Royce verkaufte BMW im ersten Halbjahr 319 Stück. Der Konzern hält aber weiter an dem Ziel von 1.000 Verkäufen im Gesamtjahr fest.

Asien und West-Europa mit Zuwächsen

Getragen wurde das BMW-Wachstum insbesondere von Zuwächsen in West-Europa und Asien. Auch in Deutschland konnte der Konzern im Juni um 17 Prozent zulegen. Der deutsche Markt gilt derzeit als besonders schwierig. Erst am Vortag hatte der Branchenverband VDA seine Jahresprognose für die Zahl der Neuzulassungen nach unten korrigiert.

Den Absatz der 5er-Reihe steigerte BMW mit Hilfe des neuen Modells um die Hälfte auf 113.900 Verkäufe. Auch der X5 legte in seinem fünften Jahr noch einmal leicht um 2,9 Prozent auf 48.377 Auslieferungen zu. Auch beim X3 (33.275 Stück) und beim 6er (10.575) sieht sich der Konzern im Plan. Der Absatz der 3er-Reihe, absatzstärkstes Modell, ging um 13,4 Prozent auf 279.444 Auslieferungen zurück. Im nächsten Jahr kommt die neue 3er-Reihe. Auch bei der 7er-Reihe ging der Absatz um 14,2 Prozent auf 23.674 Verkäufe zurück.

Im Gesamtjahr rechnet BMW weiterhin mit Absatzrekorden bei allen drei Konzernmarken. Bei der Stammmarke BMW wird dabei ein Zuwachs im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Da auch Mini wachsen soll, könnte der Absatz im Gesamtkonzern laut Berechnungen in Branchenkreisen um mindestens grob geschätzte acht Prozent zulegen.

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