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BMW ruft 5er, 6er und 7er zurück

Foto: Hans-Dieter Seufert

BMW ruft weltweit 46.000 Autos der 5er, 6er- und 7er-Reihen wegen eines Fehlers an den Federbeinen in die Werkstätten zurück. In Deutschland sind 10.000 Autos aus dem Produktionszeitraum zwischen 9. Januar und 18. April 2006 betroffen.

14.07.2006

Zu Grunde liegt ein Fehler im Fertigungsprozess der Stoßdämpfer beim Lieferanten, genauer gesagt um die nicht ordnungsgemäße Vulkanisation an einem Gummi-Lager der Federbeine, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber auto-motor-und-sport.de. Durch den Fehler könne es im Extremfall zu kritischen Fahrsituationen kommen. Der Schaden sei jedoch noch nicht bei Kunden aufgetreten, sondern von BMW im Rahmen von Qualitätskontrollen bemerkt worden.

Da es sich bei den 10.000 betroffenen deutschen Fahrzeugen um sehr "junge“ Fahrzeuge handelt, seien die Halter beim Hersteller bekannt und werden daher direkt von BMW über das Händlernetz angeschrieben. In der Werkstatt werden dann die defekten Federbeine innerhalb von etwa 2,5 Stunden kostenlos ersetzt. Die Aktion läuft bereits seit Mitte Juni und wird den Konzern insgesamt rund 16 Millionen Euro kosten.

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