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BMW-Schmiergeldaffäre

Ermittlungen laufen

Foto: BMW

In der Korruptionsaffäre um angebliche Schmiergelder in Millionenhöhe ermittelt die Staatsanwaltschaft München gegen drei Mitarbeiter des Autokonzerns BMW. Den Beschäftigten sei bereits gekündigt worden, sagte ein BMW-Sprecher dazu in München.

16.01.2006

Damit bestätigte er einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Allerdings lägen die Kündigungen bereits mehrere Monate zurück, betonte er.

Zu den drei Entlassenen gehört dem Bericht zufolge auch ein ehemaliger Einkaufsmanager, der von mehreren Zulieferern mit mindestens einer Millionen Dollar bestochen worden sein soll. Parallel zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft habe BMW auch eigene Prüfungen bei den Zulieferern aufgenommen, sagte der Sprecher.

Um den Verbleib der mutmaßlichen Schmiergeldzahlungen zu klären, haben die Münchner Ermittler laut "Spiegel" Anfang Dezember ein Rechtshilfeersuchen an die Zürcher Staatsanwaltschaft geschickt. Darin würden konkrete Geldtransfers aufgelistet. Zum Kreis der verdächtigen Zulieferer gehörten neben den deutschen Mittelständlern M&H, Grammer und Dräxlmaier auch der US-Milliardenkonzern Lear Corporation sowie eine Tochter der österreichisch-kanadischen Firmengruppe Magna International, heißt es in dem Bericht. Zu den Namen der Firmen wollte sich der BMW-Sprecher nicht äußern.

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