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BMW-Sensation

Sportliches Space-Shuttle

Foto: ams 7 Bilder

Das "Raumfunktionale Konzept" nimmt Gestalt an: Die Studie SC 5 dient vordergründig der Forschung am Wasserstoffantrieb, zeigt aber, wohin die Reise Richtung Sport-Tourer geht. Alle Infos und Fotos zum Raum-Gleiter, zum neuen 3er als Limousine und Coupé-Cabrio, zum nächsten 7er, M6 und 1er Touring.

25.07.2004

Beim SC 5-Konzept handelt es sich um eine lang gestreckte Karosserie mit 5er-Abmessungen, hinten angeschlagenen Fondtüren und sehr hohem Heckabschluss. Der Prototyp verkörpert ein Segment, das es noch nicht gibt. Es ist kein Kombi, kein Van und schon gar kein Offroader. Er hat einen längs eingebauten Frontmotor, Heckantrieb und deutlich mehr Platz als bisherige BMW-Modelle. Im Innenraum soll sich eine ganz neue Welt auftun, mit viel Licht und stufenlosem Ein- und Ausstieg, weil auf konventionelle Türschweller verzichtet wird.

Der SC 5 ist ein Raum-Fahrzeug für alle Zwecke - vor allem für Sport und Freizeit. Innenraum-Variabilität spielt deshalb eine wichtige Rolle. Die erste Auflage einer Serienversion, die für 2008 angepeilt ist, soll auf jeden Fall fünf Sitzplätze bieten, sieben "können, müssen aber nicht sein", wie aus BMW-Kreisen verlautet. Allradantrieb wird es wie künftig auch beim 5er geben, ist aber keine Notwendigkeit bei diesem Projekt, wo es noch nicht vorrangig um Geländetauglichkeit geht.

Neuland wird bei der Gestaltung des Daches beschritten: Die mittlere Partie senkt sich von vorne nach hinten langsam ab. Die äußeren Dachbereiche steigen dagegen nach hinten leicht an, um zum einen den Passagieren zu mehr Kopffreiheit zu verhelfen und andererseits die Funktion eines Heckspoilers zu übernehmen.

Der größte Teil der SC 5-Module stammt aus der 5er- und 6er-Familie, die Positionierung erfolgt Schulter an Schulter, so, wie es BMW bereits mit X5 und X3 vorexerziert hat. Es ist also kein Einstieg von oben oder unten, sondern von der Seite.

Weitere BMW-Highlights:1er als Touring, 3er Cabrio mit Falt-Hardtop und und und

Bei BMW bleibt in vielen Segmenten Platz für solche Space-Shuttles: Kleinere sollen auf jeden Fall noch folgen, größere vorläufig eher nicht. Der 1er übernimmt diese Rolle als klassischer Kombi, den Mini gibt es später mal in einer Version mit verlängertem Radstand, geteilter Heckklappe und seitlicher Schiebetür als Konkurrent zum neuen Peugeot 1007. Gearbeitet wird aber auch an einem reinen Zweisitzer auf BMW-Plattform, der die junge und junggebliebene Klientel mit großzügigem Gepäckabteil auf dem Weg zu Trendsport-Exkursionen begleiten soll.

2008 soll die Neuauflage des 7ers zu großer Form auflaufen. Das Auto wird im Radstand deutlich verlängert und im Design stark beruhigt. Der umstrittene Heckabschluss weicht einer konventionelleren Lösung, eine breite Chromleiste über dem Kennzeichen sorgt für Wertigkeit, und die schmalen Leuchteinheiten hinten versprechen den Einsatz neuester, flach bauender Lichttechnik. Die Überhänge fallen extrem knapp aus, wie sich insgesamt die Proportionen sehr verändern. Auffallend ist die bündig integrierte Doppelauspuffanlage. Das i-Drive-Bediensystem wird es wieder geben, aber in einer kundenfreundlicheren Version. Technisch wird viel für Unfallvermeidung getan: Spurassistenten, Umfeldüberwachung und eine verfeinerte ESP-Generation mit erweiterten Abbremsfunktionen im Ernstfall dürften hier genauso zum Einsatz kommen wie in der nächsten Mercedes S-Klasse-Generation.

2005 schlägt die Stunde des neuen 3ers, der Vorbote einer ruhigeren Designphilosophie ist und deutlich größer ausfällt. Eine kleine Revolution gibt es bei der Cabrio-Version. Die Tendenz geht nämlich zu einem klappbaren Stahldach. Durch eine Dreiteilung des Hardtops lässt sich der üppige Aufbau besser im Kofferraum unterbringen und sorgt für eine Rückansicht, der man gerne hinterherschaut. Verkaufsstart des 3er CC: 2006.

Große BMW-Titelstory in auto motor und sport Heft 16

Ein Jahr vorher rollt das neue Kraftpaket des Hauses an: Auf der IAA 2005 will BMW den M6 zeigen - mit jenem potenten Fünfliter-Zehnzylinder, der auch den M5 flott macht. Allerdings wird für den M6 noch ein Zahn zugelegt: Statt 507 dürften an die 550 PS drin sein.

Das würde fast reichen, um auch dem Z8-Nachfolger standesgemäß Vortrieb zu verschaffen. BMW arbeitet intensiv an dem Projekt und will statt eines Retro-Autos einen coolen High Tech-Sportwagen inszenieren.

Lesen Sie weitere Details über die neue BMW-Modellstrategie in auto motor und sport Heft 16/2004, das seit Mittwoch (21.7.) im Handel ist.

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