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BMW setzt auf Leichtgewichte

autouniversum - In den nächsten fünf Jahren will BMW Serienautos mit Karosserien aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen anbieten.

05.02.2001

BMW rüstet sich für einen möglichst frühen großflächigen Serieneinsatz von kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFK) im Automobilbau. Zu diesem Zweck schloss der Konzern eine strategische Entwicklungs- und Zulieferpartnerschaft mit der US-amerikanischen Firma Zoltek, die führend ist auf dem Gebiet der Produktion von hochwertigen Fasermaterialien. Zoltek hat bereits Verfahren entwickelt, um zu geringen Kosten hochwertige Faserverbundstoffe in großer Menge herzustellen. Das Ziel von BMW ist es, in den nächsten fünf Jahren Serienautos mit CFK Karosserien anbieten zu können.

Das hochfeste Material wiegt bis zu 50% weniger als Stahlblech und bis zu 30% weniger als Aluminium-Profile. Weniger Fahrzeuggewicht ist gleichbedeutend mit weniger Verbrauch. Weitere wesentliche Vorteile von Karosserien aus hochfesten Kohlefasern sind ein vorbildliches Crashverhalten sowie Korrsionsbeständigkeit. Darüber hinaus ermöglicht der Einsatz von Kohlefasern die Reduktion der Bauteile; so können großflächige, aus Aluminium oder Stahlblech nicht formbare Bauteile aus CFK hergestellt werden, was zudem neue Freiheiten im Automobildesign schafft.

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