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BMW USA

Profit trotz Dollarschwäche

Foto: BMW

Das US-Geschäft von BMW ist derzeit trotz empfindlicher Einbußen wegen der Dollar-Schwäche profitabel. "Wir verdienen in den USA gut Geld. Ich spreche nicht von ein paar hundert Millionen, sondern von mehr", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer am Dienstag (4.3.) auf dem Auto-Salon in Genf.

04.03.2008

Der weiß-blaue Autobauer habe sich in den USA eine Marktposition aufgebaut, die man nicht aufgeben werde. Allerdings räumte Reithofer ein, dass Warenströme aus den USA in andere Regionen wie China und Russland umgeleitet werden könnten, wenn sich dort mit dem Verkauf eines Fahrzeugs mehr Geld verdienen lasse. Im Februar konnte BMW den Absatz nach einer Wachstumsdelle zum Start ins Jahr wieder steigern.

Ziel sei es weiterhin, 2008 neue Rekordabsätze bei den drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce zu erzielen, sagte Reithofer. Im Januar war die Zahl der Auslieferungen im Konzern um knapp zwei Prozent gesunken. "Wir gehen davon aus, dass wir im Februar im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen sind", sagte Reithofer. Er betonte zudem, dass die Gewinnprognose für 2007 steht. BMW hatte angekündigt, den um einen Sondereffekt bereinigten Vorsteuer-Rekordgewinn aus dem Jahr 2006 von 3,75 Milliarden Euro zu übertreffen.

Kooperationsgespräche

Bei der Suche nach weiteren Kooperationspartnern für Komponenten und Motoren kommt BMW laut Reithofer gut voran. "Es gibt Gespräche mit anderen Herstellern", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Sie laufen gut, vor allem mit einem von ihnen." Dabei gehe es nicht um eine Kooperation für die Kernmarke BMW - möglicherweise also um Mini. Eine Einigung will BMW noch in diesem Jahr erreichen. Falls die Verhandlungen platzen, hat der Konzern laut Reithofer aber Alternativen in der Hinterhand.

BMW sieht sich inzwischen als Profiteur von der Klimadebatte. "Dass wir letztes Jahr so gut zulegen konnten, zeigt, dass wir mehr und mehr von diesem Trend profitieren", sagte Reithofer. Die "Efficient Dynamics"-Fahrzeuge von BMW mit niedrigerem Verbrauch und CO2-Ausstoß seien stark gefragt. Die Kosten für die "Efficient Dynamics"-Maßnahmen werden derzeit laut Reithofer nur teilweise auf den Kaufpreis umgelegt. "Wir geben ein paar hundert Euro an den Kunden weiter." Der Konzern bekomme bisher aber nicht das zurück, was die Maßnahmenpakete kosten.

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