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BMW

Visionen der M-People

Foto: Daimler-Chrysler

Die sportliche Tochter von BMW, die BMW M GmbH will mit neuen Modellen weiter wachsen. Wie Geschäftsführer Ulrich Bruhnke am Dienstag (16.2.) ankündigte, soll die Zahl der produzierten M-Fahrzeuge spätestens vom kommenden Jahr an deutlich über die aktuellen 20.000 Einheiten steigen.

17.02.2004

Dafür setzt Bruhnke auf eine Ausweitung der Modellpalette: Neben dem bereits angekündigten M5 mit V10-Motor, stehen nach Informationen aus Unternehmenskreisen eine M-Version des neuen 6ers, die binnen Jahresfrist mit dem V10 aus dem M5 als Coupé und Cabrio auf den Markt kommen könnte, auf der Agenda. Nachgedacht werde angesichts zahlreicher Kundenanfragen und des üppigen Tuning-Angebots nach eigenen Angaben auch über eine M-Version des Z4-Roadsters.

Am oberen Ende der M-Palette sieht Bruhnke auf lange Sicht sogar einen Supersportwagen, der es mit dem Mercedes SLR, dem Porsche Carrera GT oder dem Audi Le Mans aufnehmen könnte. Zwar trägt der neue Chef diese "Vision der Mitarbeiter" bereits als Modell in der Tasche, doch bislang seien weder Marktstudien noch Entwicklungsaufträge ergangen. Dennoch geht man im Umfeld des Unternehmens davon aus, dass bereits auf einer der nächsten Automobilausstellungen eine entsprechende Designstudie enthüllt wird.

Keine M-Kombis und Geländewagen

Weniger Chancen sieht der neue Geschäftsführer dagegen für sportliche Versionen der Geländewagen X3 und X5, die zwar in ihrem Segment die Führung übernehmen könnten, innerhalb der M GmbH aber nicht zur sportlich-agilen Philosophie passten. Ebenfalls wenig optimistisch bewertet Bruhnke die Aussichten für M-Kombis, weil der Touring auf dem Hauptmarkt USA nur eine untergeordnete Rolle spiele.

Technologisch setzt die M GmbH laut Bruhnke im Gegensatz zur Konkurrenz bei Mercedes AMG oder der Audi-Tochter Quattro GmbH auch weiterhin auf hoch drehende Saugmotoren ohne Aufladung mit Turbo oder Kompressor. Außerdem will die bayerische Sportabteilung den Leichtbau forcieren und deshalb analog zum abgespeckten M3 CSL künftig weitere Sportwagen mit Rennstrecken-Tauglichkeit auflegen.

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