BMW: Weitere Einsparungen geplant

Der Automobilkonzern BMW denkt im Zuge seines Sparprogramms auch über den Verkauf von Immobilien und Einschnitte bei den Mitarbeitern nach.

Ein Sprecher von BMW sagte am Mittwoch (20.8.) auf Anfrage, derzeit werde geprüft, ob weitere Niederlassungen in Deutschland verkauft und anschließend zurückgemietet werden könnten. Dies sei bereits in der Vergangenheit geschehen. Der Sprecher bestätigte damit zum Teil entsprechende Angaben in einem Bericht des "manager magazin". Dem Magazin zufolge will Reithofer auch das Weihnachtsgeld sowie die Ergebnisbeteiligung kürzen. Im vergangenen Jahr hatte jeder Mitarbeiter im Schnitt 5.600 Euro extra erhalten. Dazu sagte der Sprecher lediglich, im Augenblick werde wie bereits bei Veröffentlichung der Halbjahreszahlen angekündigt mit den Arbeitnehmervertretern über Zusatzleistungen verhandelt. Einzelheiten gebe es hier aber noch nicht.

BMW hatte angesichts hoher Rohstoffpreise und wegen des schwachen US-Dollar die Märkte Anfang August mit einer Gewinnwarnung geschockt. Der Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einer Halbierung der Vorsteuerrendite auf rund vier Prozent. Daraufhin hatte Reithofer weitere Einsparungen, Preiserhöhungen, Produktionskürzungen und Einschnitte in die Modellpalette verkündet. Nicht bestätigen wollte der Sprecher Informationen des Blatts, wonach BMW-Topmanager für 2009 sogar einen Verlust nicht ausschlössen, falls der Dollar wieder auf Kurse zwischen 1,55 und 1,60 Dollar je Euro sinke. Für das Jahr 2009 seien schlicht noch keine Aussagen gemacht worden, hieß es von BMW.

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dpa

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