BMW X6 Concept: Halb und halb

Wer partout einen SUV fahren, aber auf das geliebte Coupé nicht verzichten möchte, kann im BMW-Programm künftig zum X6 greifen. Noch als Concept tituliert steht das SAV (Sports Activity Vehicle) gleich als doppelte Premiere auf der IAA - als seriennahe Studie und als Hybrid-Konzept.

Der X6 ist ein Zwitter, eine Mischung aus X5 und viertürigem Coupé, 4,88 Meter lang, 1,98 Meter breit und 1,70 Meter hoch. Der Radstand misst 2,93 Meter. Damit ist der 6er knapp größer als der X5, bleibt aber in der Höhe knapp zwei Zentimeter unter dessen Stockmaß.

Kräftiger Unterbau trifft filigranes Dach

Geprägt wird der stattliche Auftritt des X6 von einem kräftigen Unterbau mit markant ausgestellten Radläufen, 21 Zoll-Rädern und klar ausgeformten Trittbrettern sowie einer ansteigenden Gürtellinie. Überspannt wird diese von einem bereits ab der A-Säule abfallenden Dachbogen, der damit eine schmale Fensterfront schafft. Zusammengeführt werden beide linien in einer hohen Abrisskante am Heck. An Flanken begrenzen die L-förmigen Rückleuchten die Silhouette. Unten schließt sich eine mächtige Schürze mit Unterfahrschutz und integriertem Doppelrohrauspuff an.

Auch an der Front prangt im Verbund  mit den vier mächtigen Lufteinlässen ein Unterfahrschutz. Darüber haben klassisch Doppelscheinwerfer mit Tagfahrlichtringen sowie die BMW-Niere Position bezogen. Die Motorhaube zeigt sich stark konturiert und lässt die darunter schlummernde Motorpower erahnen. Und dabei bleibt es auch, gibt sich BMW beim Antrieb doch bedeckt. Anzunehmen ist der Einsatz der Motoren aus dem X5-Regal - voraussichtlich aber beschränkt auf die potenteren Aggregate. Bekannt ist dagegen der Einsatz des bewährten Allradsystems xDrive, das um eine spurstabilisierende Komponente, Dynamic Performance Control getauft, beinhaltet.

Hybrid mit fahrdynamischer Auslegung

Klarere Ansagen gibt es zum Antrieb im X6 Concept Active Hybrid, das mit einer modifizierten Optik - neue Schürzen, neue Motorhaube und eine Dachreling- zur Messe antritt. Hier wird ein Benziner mit zwei Elektromotoren verknüpft. Durch die Integration im Two-Mode-Aktivgetriebe werden mittels elektrischer Unterstützung zwei Betriebsarten realisiert. Ein Modus steht für das Anfahren und niedrige, der zweite für höhere Geschwindigkeiten zur Verfügung. Das Aktivgetriebe basiert auf einem stufenlosen CVT-Getriebe, das um feste Übersetzungsverhältnisse ergänzt wurde. Wird rein elektrisch gefahren, schiebt sich der hintere Unterfahrschutz über die Auspuffendrohre und entsprechende Beleuchtungselemente an der Karosse signalisieren dem anderen Verkehr den abgasfreien Betrieb. Die Kraft für die E-Motoren kommt dabei von einer Hochleistungsbatterie. Deren Speisung übernimmt je nach Betriebszustand einer der beiden E-Motoren und im Schubetrieb die als Generator agierenden Elektrotriebsätze.

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uba

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