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BMW Z4

Gewaltige M-anzipation

Foto: BMW 24 Bilder

Drei Jahre mussten Z4-Fans auf eine M-Version des Roadsters warten, ab Januar 2006 hat die Durststrecke ein Ende. Auf der Detroit Auto Show präsentiert BMW den 343 PS starken M-Roadster und gleichzeitig ein Facelift für die gesamte Baureihe.

25.10.2005

Das kräftige Sechszylinder-Herz, das den M zum M macht, übernimmt der Z4 aus dem dem M3. Damit sorgen 343 PS und 365 Nm Drehmoment aus 3,2-Liter-Hubraum für dynamischen Vortrieb. Bei einem Leistungsgewicht von 4,1 Kilogramm pro PS spurtet der Z4 M Roadster in 5,0 Sekunden von Null auf 100 km/h. Für den Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang braucht er nur 5,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 12,1 Liter Super Plus auf 100 Kilometer.

Den Kraftfluss zur Hinterachse sichert ein manuelles Sechsgang-Getriebe und ein M-Hinterachsgetriebe mit variabler Differenzialsperre (bis zu 100 Prozent Sperrwirkung). Für mehr Lenkpräzision sorgt eine hydraulische Servoilenkung, die die elektromechanischen Servolenkung aus den normalen Z4 ersetzt. Ein speziell abgestimmtes M-Fahrwerk senkt den Z4 um zehn Millimeter ab und sichert den optimalen Straßenkontakt.

Weil der M Roadster aber nicht enorm spurten, sondern auch enorm verzögern soll, erhielt das M-Modell die Compound-Hochleistungsbremse aus dem BMW M3 CSL.

Um sich auch optisch von den zivileren Brüdern abzusetzen, trägt der M eine eigene Frontschürze mit mächtigen Lufteinlässen und einer tief liegenden Niere und zwei markante Sicken auf der Motorhaube. Exklusiv sind auch die acht und neun Zoll breiten 18 Zoll-Alu-Felgen im Doppelspeichendesign mit 225/45er Reifen vorn und 255/40er Pneus hinten. Auch das Heck ist mit vier markanten Endrohren und einem horizontalen Diffusor M-typisch gestaltet.

Innen zeigt der BMW Z4 M Roadster seinen Status durch speziell gestaltete Instrumente mit schwarzem Zifferblatt, weißen Zahlen, roten Zeiger und weißer, permanenter Beleuchtung. Die Darstellung des Drehzahlbandes im Drehzahlmesser efolgt wie bei den anderen M-Modellen abhängig nach der Motortemperatur. Lenkrad, Schaltknauf und Einstiegsleisten sind weitere, M-spezifische Umfänge, ebenso wie die mit Perlglanzchrom galvanisch veredelten Klimaanlagen- und Frischluftversteller, Türöffner und Türzuziehgriffe.

Hinter dem normalen Z4 anstellen muss sich die M-Version allerdings beim Kofferraumvolumen. Durch die größere Batterie stehen nur zwischen 200 und 220 statt 240 bis 260 Liter zur Verfügung. Dafür ist das vollautomatisch, elektrisch betätigte Verdeck, das auch per Fernbedienung steuerbar ist, beim Z4-Topmodell serienmäßig.

Neue Sechszylinder für den Z4 Roadster

Aber auch an die ganz normalen Roadster-Fahrer hat BMW gedacht und dem Z4 ein entsprechendes Update gewährt. Neuer Top-Motor unterhalb des M Roadster ist ein nach Euro 4 eingestufter Dreiliter-Reihensechser mit 265 PS und 315 Nm Drehmoment, der den nun 3.0si getauften Zweisitzer in 5,7 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigt. Auch hier wir die Topspeed bei 250 km/h elektronisch eingebremst. Verzögerungsarbeit leistet eine neue 17 Zoll-Bremsanlage. Den Durchschnittsverbrauch gibt BMW mit 8,6 Liter Super Plus je 100 Kilometer an.

Neu ist auch die motorische Mittelklasse im Z4. Um dieses Segment kümmern sich zwei 2,5-Liter-Aggregate mit Euro 4-Einstufung. Im Z4 2.5si arbeitet ein 218 PS starker Sechszylinder mit 250 Nm Drehmoment, der den Roadster in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h treibt. Die Höchstgeschwindigkeit stellt sich bei 240 km/h, der Durchschnittsverbrauch bei 8,4 Liter Super Plus ein.

In einer weiteren Ausführung mit 2,5 Liter-Motor wird der Z4 Roadster 2.5i mit 177 PS und 230 Nm angeboten. Er löst den bisherigen BMW Z4 Roadster 2.2i ab. Seine Leistungsdaten: Null auf 100 km/h in 7,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 229 km/h, Verbrauch 8,2 Liter Super Plus je 100 Kilometer.

Unverändert bleibt die Einstigsmotorisierung im BMW Z4 Roadster 2.0i. Der Zweiliter-Vierzylinder-Motor im BMW Z4 Roadster leistet weiterhin 150 PS und 200 Nm. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 dauert 8,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h, der Durchschnittsverbrauch soll bei 7,5 Litern Super Plus liegen.

Optisch wenig Neues

Zudem sind alle Z4 künftig serienmäßig mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe ausgestattet, optional wird ein sportlich abgestimmtes Automatikgetriebe im Z4 Roadster 3.0si und 2.5si mit Schaltpaddles am Lenkrad angeboten. Der Z4 Roadster 2.5i bekommt als Sonderausstattung ein
neues Sechsgang-Automatikgetriebe, das komfortorientierter ausgelegt ist, der Z4 Roadster 2.0i ist nicht mit Automatik zu haben.

Das neue DSC bietet folgende Zusatzfunktionen: Anfahrassistent am Berg, automatische Fading-Kompensation sowie die Funktion Bremsbereitschaft mit automatischem Voranlegen der Bremsbeläge.

Optisch fällt die Modellpflege des Z4 dagegen eher gering aus. Den neuen Jahrgang kennzeichnen eine neue, tiefergezogene Frontschürze, neue Nebelscheinwerfer, Positionslichter mit Lichtleitringen, neue Rückleuchten mit integrierten Lichtleitern und zweistufigem Bremslicht sowie hochwertigere Materialien und zusätzliche Farben im Innenraum. Neu gestaltet wurden auch die Leichtmetallfelgen und die vorderen Blinker, die nun in weiß statt orange erstrahlen sowie die Heckschürze, die nun zwei kleine Lippen trägt.

Zu haben sind die überarbeiteten Z4-Modelle sowie der M Roadster ab dem 25. März 2006 zu Preisen ab 28.900 Euro für das Basismodell 2.0i. Der kleinste Sechszylinder kostet ab 31.400 Euro, der 2.5si ab 34.400 Euro und der 3.0si ab 40.400 Euro. Das Topmodell, den M Roadster, gibt es ab 57.900 Euro.

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