Vom 3. bis 7. November sei ein Poduktionsstopp geplant, sagte ein Werkssprecher am Freitag (10.10.) dem "Straubinger Tagblatt / Landshuber Zeitung". Wie viele der insgesamt 20.000 Mitarbeiter von dem Produktionsstopp betroffen sind, stehe noch nicht fest. Auch im Zulieferwerk in Landshut werde in diesem Zeitraum die Fertigung gedrosselt, hieß es.
BMW hatte zuvor bereits für andere Standorte vorübergehende Schließungen und Produktionsdrosselungen angekündigt. Das Unternehmen hatte im September die Folgen der internationalen Finanzkrise und der schwächelnden Autonachfrage zu spüren bekommen und einen deutlichen Absatzrückgang hinnehmen müssen.
Nach einer Gewinnwarnung Anfang August hatte das Unternehmen angekündigt, 40.000 eigentlich für den US-Markt vorgesehene Fahrzeuge in andere Länder umzuleiten oder gar nicht erst zu produzieren. Geplant ist derzeit, 15.000 bis 20.000 Fahrzeuge umzuleiten und 20.000 bis 25.000 Autos nicht zu bauen. Diese Pläne würden nun mit entsprechenden Maßnahmen in den einzelnen Werken umgesetzt, hieß es bei dem Konzern in München.
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