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Bobby-Car Jubiläum

40 Jahre und immer noch kein H-Kennzeichen

BIG Bobby-Car Jubiläum Foto: Simba 50 Bilder

Ein echter Klassiker, ganz ohne H-Kennzeichen, ist das Bobby-Car schon seit einem Jahrzehnt. Dieses Jahr feiert es 40. Jubiläum und auto motor und sport online gratuliert ganz herzlich zum Geburtstag.

27.03.2012 Dina Dervisevic

Ganz schön alt. Ganz schön bewährt. Deshalb wurde der Klassiker in den letzten Jahren auch nicht revolutionär überholt, sondern nur sachte modifiziert. Anderswo findet alle paar Jahre ein Modellwechsel statt, wird hier mal modellgepflegt, dort mal geliftet - nicht so beim Bobby-Car. Der "Vater" des Bobby-Cars, Diplom-Ingenieur Ernst A. Bettag, präsentierte das Rutschgefährt erstmals 1972 auf der Spielwarenmesse in Nürnberg - und genau so sieht es heute noch aus. Mittlerweile wurden über 17 Millionen Exemplare verkauft.

Zwar bekam es nach 33 Jahren ein Facelift, das sich an der Stromlinienform der aktuellen Straßenautos orientiert und sich New-Bobby-Car nennt, doch das Bobby-Car-Classic wird weiterhin produziert. So sind es zwei Modellreihen, die nebeneinander bestehen - und das in vielen Farb- und Design-Varianten. Da gibt es die Race-Versionen in blau, orange oder schwarz mit Rennstreifen, die jeden kleinen Rennfahrer im Spielzeugladen lauthals aufschreien lassen, sollten die Eltern nicht kaufwillig sein. Mädchen sind da nicht unbedingt harmloser: Wetten, dass sie spätestens für die rosafarbene Hello-Kitty-Ausführung ihre Puppen in die Ecke schmeißen und schrill kreischen bis das Bobby-Car gekauft ist?

LED-Licht und Multifunktionslenkrad optional

Über Dreijährige werden wohl beim Bobby-Quad am Ärmel ziehen, nörgeln, bitten und wünschen. Der SUV unter den Bobby-Cars baut mit 46 Zentimetern höher als das Bobby-Car Classic und das New Bobby-Car, die windschnittige 30 und 31 Zentimeter messen.

Der Kauf ist allerdings keine Garantie dafür, dass die Kleinen Ruhe geben, denn es gibt noch haufenweise Zubehör: Anhänger in sieben Varianten, Nummernschild, Rammschutz, Blaulicht, Sirene und ein LED-Licht, das als Scheinwerfer ans Lenkrad geklemmt werden kann - wie soll man sonst den Flur von Wohnzimmer bis Küche entlang rasen, ohne den Hund zu überfahren?

Ab Juli wird es auch ein Multifunktionslenkrad geben, das optisch an ein Formel 1-Steuer erinnert und auf Knopfdruck Blinkgeräusche, Telefon-Freizeichen, Hupe oder Musik von sich gibt. Auf Anlassergeräusche müssen die kleinen Fahrer mit dem sportlichen Lenkrad auch nicht verzichten, doch das geht stilechter: mit einem optionalen Zündschloss, dass an den Facelift-Modellen angebracht werden kann. Mit ein bisschen Übung kann sich der Hund dann schon in Sicherheit bringen, sobald er die ersten Motorengeräusche wahrnimmt - und alle anderen Familienmitglieder auch.

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Es schadet nicht, wenn man als Kind einen Auto-begeisterten Vater an der Hand hat. Dem wird im Spielzeugladen dann vielleicht warm ums Herz, wenn er seinen Kleinen einen Porsche 918 Spyder im Bobby-Car-Format, einen Bobby-SLK oder gar einen Bobby-SLS AMG kaufen kann - egal, was Mama sagt.

Manch einer lässt seine Kinder beim Bobby-Car-Kauf auch außen vor, denn die Tragkraft des kleinen Rutschers gibt erst bei 100 Kilogramm auf. Sehen lassen kann sich auch die Serienausstattung: drei Jahre Garantie, ein griffiges Lenkrad, Tacho mit verborgenem Staufach, Flüsterreifen und Anhängerkupplung vorn und hinten.

Und wer gar nicht genug von Bobby-Car und Geschwindigkeit bekommt, kann sein Rutschauto mit Beton ausgießen, Lenkung und Achse modifizieren und mit anderen Bobby-Car-Rennfahrern downhill um die Meisterschaft kämpfen.

In unserer Fotoshow finden Sie aktuelle Modelle, Klassiker und präparierte Bobby-Cars sowie Zubehör und Bilder zur Bobby-Car-Produktion.

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