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Bonhams Greenwich Concours d'Elegance Versteigerung

US-Auktion: Italiener erzielen Höchstpreise

Bentley S1 Continental Sports Saloon -Seitenansicht Foto: Bonhams 59 Bilder

Bei der Greenwich Concours d'Elegance-Auktion am 6. Juni 2010 wurden 80 Automobile versteigert. Besonders gut kamen die Fahrzeuge einer Sammlung italienischer Oldtimer an. Die höchsten Preise erzielten zwei Aston Martins, ein Lamborghini Miura und ein Bentley S1 Continental.

08.06.2010 Powered by

Bei der Automobil-Versteigerung in Greenwich, Connecticut/USA, erzielte das Auktionshaus Bonhams eine Verkaufsquote von 67,5 Prozent. Neben den 80 Fahrzeugen wurden auch 325 Lose Automobilia versteigert.

Kleine Strandautos mit großer Anziehungskraft

So endete die Bieterschlacht um ein Fiat 600 Jolly aus dem Jahr 1959 erst bei 44.460 Dollar (37.222 Euro). Das Strandauto (Lot 460) wurde nur etwa 200 Mal gebaut und kostete einst rund doppelt so viel wie ein Basis-Fiat 600. Das Exemplar, das in Greenwich verkauft wurde, trägt die Farbe Korallen-Pink und wurde komplett restauriert - einschließlich der geflochtenen Korbsitze. Ein zweites Strandauto, ein Fiat 500 Jolly von 1958, erzielte 36.270 Dollar (30.365 Euro).

Alle verkauft - 29 italienische Klassiker unter dem Hammer

Insgesamt wurden 29 italienische Klassiker angeboten, und alle fanden einen Käufer. Darunter ein 1958er Abarth 750 Zagato der dritten Serie, der wegen seiner charakteristischen Auswölbungen auf seinem Dach den Spitznamen Double Bubble bekam. 91.260 Dollar (76.400 Euro) erzielte der silberne Sportler, der damit etwa gleichauf mit einem 1964er Maserati 3500 GT Coupé lag, das 88.920 Dollar (74.400 Euro) brachte.
 
Ein seltener OTAS (Officina Transformazione Automobili Sportive) mit der Technik des Fiat 850 wurde ebenfalls in Greenwich angeboten. Unter dem Namen OTAS wurden außerhalb Italiens die von Carlo Francesco Lombardi auf Fiat-Basis aufgebauten sportlichen Fahrzeuge angeboten. Das OTAS Grand Prix Coupé von 1971 in einer giftgrünen Lackierung erzielte 28.800 Dollar (24.100 Euro).

Die teuersten Lots: Aston Martin, Lamborghini

Teuerstes Auto der Greenwich-Auktion von Bonhams war der Aston Martin DB 6 Mk II Vantage Saloon mit Los-Nummer 419, der ein Höchstgebot von 265.500 Dollar (222.300 Euro) erreichte. Laut Auktionskatalog wurden in dieser Spezifikation nur neun Exemplare gebaut. Für 172.000 Dollar (144.000 Euro) wurde ein zweiter Aston Martin verkauft, ein DB5 Saloon mit einer Superleggera-Karosserie von Touring (Los-Nummer 449).
 
216.000 Dollar (181.000 Euro) war der 39. gebaute Lamborghini Miura aus dem Jahr 1967 wert, für den eine Laufleistung von 38.000 Kilometern ausgewiesen wurde. Den gleichen Preis erzielte auch ein 1957er Bentley S1 Continental Sports Saloon mit 106.000 Meilen auf der Uhr.

Das Highlight der Auktion: 1926er Vauxhall 30-98 OE Velox Tourer

So stolz trug kein Fahrzeug der Auktion seine Spuren der Jahrzehnte. Nur mit einer Plane bedeckt, stand der Vauxhall, von dem nur rund 25 Exemplare überlebt haben sollen, jahrelang im Freien. Der 1926er Vauxhall 30-98 OE Velox Tourer wurde einst bei Rennen und Rallyes eingesetzt. Die besten Voraussetzungen dafür bot der 98 PS starke 4,2-Liter-Motor. Auch Bobby Beaver soll das Fahrzeug bei Rennen pilotiert haben, der 1935 mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 152 km/h in dem Vauxhall gemessen wurde. Der stolze Vauxhall wurde für 144.500 Dollar (121.000 Euro) verkauft.

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