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Bonhams, Coys und BCA

Englische Woche mit drei Auktionen

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Zum Ende der Oldtimersaison geben die Briten nochmal Vollgas. Drei Auktionen von Coys, Bonhams und BCA innerhalb von vier Tagen, James Bond-Autos, ein Pininfarina-Prototyp und jede Menge britisches Edelblech kommen unter den Hammer.

28.11.2008 Kai Klauder Powered by

Bonds Lotus bei Bonhams – 1. Dezember

Los geht es am 1. Dezember in London bei Bonhams. Ab 11.00 Uhr Ortszeit animiert der Auktionator die Anwesenden zum Mitbieten. Um 15.30 schwingt er dann den Auktionshammer über die Lots 601 bis 698 – die Fahrzeuge. Star der Auktion ist der Lotus Esprit des bekanntesten britischen Agenten James Bond.

55 der insgesamt 96 Fahrzeuge stammen aus britischer Produktion, darunter jeweils zehn Rolls-Royce und Bentley, neun Jaguar, sechs Mini und Austin, vier Aston-Martin, drei Daimler, je zwei Lotus, Frazer Nash und Humber, je ein MG, Sunbeam, Jensen, Lagonda, Alvis, Morris und AC.

Die Teuersten und Ältesten

Zwei Briten führen die Liste mit den höchsten erwarteten Preisen an: Lot 651, ein von H.J. Mulliner karossierter 1931er Bentley 8-Litre Sedanca de Ville (Estimate 433.000 Euro), Lot 660, ein Rolls-Royce 40/50hp Silver Ghost aus dem Jahr 1913 soll bis 360.000 Euro bringen. Der gleiche Betrag wurde für einen 1924er Hispano-Suiza H6B 32CV 6.6-Litre Coupé de Ville angesetzt (Lot 682).

Wer beim London-Brighton-Run 2009 teilnehmen möchte (für Automobile bis Baujahr 1904) und noch den passenden Untersatz sucht, hat gleich mehrere Kaufoptionen. Das älteste Fahrzeug, das zur Versteigerung kommt, ist ein Gladiator 2 ½ hp Vis-à-vis Petite Voiturette von 1894 – Mit rund 60.000 bis 84.000 Euro sind Sie dabei. Mehr als das Doppelte werden für den 3 ½ hp ’Comfortable’ Vis-à-vis Benz von 1900 erwartet (144.000 bis 180.000 Euro). Ein Jahr jünger ist das 5hp Model R Curved Dash Runabout von Oldsmobile (Estimate 35.000 bis 39.000 Euro).

BCA-Auktion 2. Dezember

Am 2. Dezember schließt sich in Blackbushe die Auktion des Hauses BCA (British Car Auctions) an. Auch hier sind Fahrzeuge aus britischer Produktion mit 19 von 30 Lots gut vertreten. Von Baujahr 1929 bis 2001, vom Morris Oxford 16/40 Empire Tourer bis zum Peugeot 306 Cabriolet von 2001 reicht die Spanne der angebotenen Automobile.

Der höchste Auktionserlös wird für einen Porsche 911 Turbo von 1997 (54.000 Euro) sowie einen Jaguar XK 150 von 1957 (51.000 Euro) erwartet. Einige Schnäppchenjäger könnten hier auf ihre Kosten kommen – Für einen 1978er Triumph Dolomite werden 1.600 Euro, für einen 1993er Jaguar XJ6 Sovereign 2.100 Eruo erwartet. Und für angesetzte 4.800 Euro kann vielleicht schon der Traum von einem 1970er Rolls-Royce Silver Shadow wahr werden.


True Greats bei COYS – 4. Dezember

53 Oldtimer werden bei der Abschluss-Auktion von Coys in London angeboten, davon 24 Eigengewächse der Insel. Ebenfalls gut vertreten sind Produkte Made in Italia – 18 Edelrenner von Lamborghini, Ferrari, Alfa Romeo, Lancia, Iso Rivolta und OSCA.

Der höchste Erlös wird für einen der ersten Lamborghini Miura aus dem Jahr 1968 erwartet (300.000 Euro), ein Ferrari 365 GTB/4 – besser bekannt unter dem Namen Daytona – soll seinem Vorbesitzer einen Auktionspreis von 205.000 Euro einbringen, für den Chrysler 75 Le Mans von 1929 ist den gleiche Betrag als Estimate angesetzt.

Prototyp von Pininfarina

Mit 426 steht ein Prototyp aus den Werkstätten von Pininfarina zum Verkauf. Der Argento Vivo von 1995 wurde im Auftrag von Honda gebaut und bei der Motor Show in Tokio 1995 der Öffentlichkeit vorgestellt. Später wurde der Prototyp weiterentwickelt und auf ein Mercedes SL600-Chassis adaptiert. Die Technik kam von AMG: Ein 7,3-Liter-V8 mit 555 PS.

Nur vier dieser Supersportlichen Argento Vivo wurden gebaut, alle im Auftrag der königlichen Familie von Brunei, die heute jedoch nur noch zwei der Fahrzeuge besitzen soll. Der Verkaufspreis lag jenseits von zwei Millionen Euro – pro Auto.

James Bond zum Zweiten

Coys wartet auch mit einem Auto auf, das von James Bond gefahren wurde. Der Renault 11 aus dem 14. Bond-Streifen „Im Angesicht des Todes“ (Originaltitel „A View to a Kill“, 1985), mit dem 007 vor seinen verfolgern durch Paris flieht, soll die Welle des derzeitigen Bond-Hypes zu einem hohen Erlös nutzen. 

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