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Borghese Memorial Peking-Paris 1907-2007

Foto: Hans Burkhardt 25 Bilder

Über 16.000 Kilometer mit Oldtimern. Am 10. Juni fiel der Startschuß für die Peking-Paris Borghese Memorial 1907-2007 in Peking. Warum dies eine etwas andere Oldtimer-Veranstaltung ist, lesen Sie hier.

06.06.2007 Powered by

Das historische Vorbild

Was bewiesen werden muss, ist, dass ein Mann, der im Besitz eines Autos ist, alles tun und sich überall hinbegeben kann. Wer ist bereit, noch in diesem Sommer eine Fahrt per Automobil von Peking nach Paris zu unternehmen?

Als vor 100 Jahren in der Pariser Zeitung Le Matin dieser Aufruf zu lesen stand, dachte wohl kaum einer, dass jemand diese Strapazen auf sich nehmen wird. Doch solch ein sportlicher Wettstreit lockte schon damals einige Auto-Verrückte auf den Plan. Es fanden sich 40 Teilnehmer, von denen allerdings nur fünf am 10. Juni 1907 in Peking an den Start gingen.

Prinz Scipione Borghese fuhr am 10. August als Erster in Paris mit seinem Itala ein und gewann das Rennen und den Preis – eine Magnumflasche Champagner.

Kulturreise, die den guten Zweck nicht übersieht

Ihm zu Ehren veranstaltet der Schweizer Verein „Classic Car Event“ das Borghese Memorial 1907-2007. Start- und Ankunftstermin entsprechen dem historischen Vorbild. Im Zentrum dieser Veranstaltung 100 Jahre nach dem Rennen steht allerdings nicht der sportliche Wettstreit, sondern das Kennenlernen der Kulturen und die Förderung zweier Hilfsprojekte in der Mongolei.

So wird ein Spital in Ulaan Bator und ein Waisenhaus in Darkhan unterstützt – jeder der 66 Teilnehmer verpflichtete sich bei seiner Meldung zu einer Spende von mindestens 500 Schweizer Franken, die diesen beiden Projekten direkt zukommt. Zudem kommen zehn Prozent aller Sponsorengelder den Projekten zu Gute.

In der Mongolei werden die 30 Teams in eigens für die Borghese Memorial angefertigten Jurten übernachten, die beim Verlassen des Landes hilfsbedürftigen Familien übergeben werden.

Die Originalroute von 1907

Die Route folgt dem Original von 1907 und führt über 16.000 Kilometer durch China, die Mongolei, Russland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland nach Paris. Bei einigen kulturell interessanten Punkten werden die Teams Zwischenaufenthalte einlegen, um Land und Leute näher kennenzulernen.

Rallye ohne Mechaniker-Tross

Die Teilnehmer können keine Unterstützung durch mitreisende Mechaniker erwarten. Einzige Bedingung der Veranstalter war ein Mindest-Fahrzeugalter von 40 Jahren, eineMindestgeschwindigkeit von 80 km/h, eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern und die Installation von stabilen Abschleppösen. Damit soll im Falle eines Falles das Abschleppen zur nächsten Werkstatt ermöglicht werden. Die Teams haben alle Ersatzteile für ihre Fahrzeuge an Bord. Die beiden Begleitfahrzeuge transportieren die Ausrüstung wie Zelte und Verpflegung.


Weitere Informationen und aktuelle Berichte und Bilder von der Borghese Memorial 1907-2007 ab dem 10. Juni auf www.motor-klassik.de

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