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Bosch behält Schwung

Foto: Bosch

Der Automobilzulieferer und Elektrokonzern Bosch hat 2005 seine Umsatz- und Ertragsziele erreicht und ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz legte 2005 um knapp fünf Prozent auf rund 42 Milliarden Euro zu, teilte Bosch am Mittwoch (8.2.) in Stuttgart mit.

08.02.2006

In der Kraftfahrzeugtechnik stiegen die Erlöse um gut vier Prozent auf 26 Milliarden Euro. "Damit behaupten wir klar unsere Position als weltgrößter Automobilzulieferer", sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach.

Auch beim Ertrag (2004: 2,57 Mrd Euro vor Steuern) konnte Bosch leicht zulegen. Der im Konzern angepeilten Umsatzrendite von sieben Prozent sei man wieder einen Schritt näher gekommen, sagte Fehrenbach. 2004 hatte sie 6,4 Prozent betragen. Für 2006 ist die Robert Bosch GmbH optimistisch: "Wir gehen mit guten Erwartungen in dieses Jahr. Unser Wachstum wird voraussichtlich etwas stärker ausfallen als 2005", meinte der Bosch-Manager. Allerdings erwartet er im Automobilsektor auch einen gewissen Vorzieheffekt wegen der avisierten Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte im Jahr 2007. Deshalb erneuerte Fehrenbach seinen Vorschlag, diese Erhöhung zumindest zu strecken, um einen "konjunkturellen Durchhänger" zu vermeiden.

Besonders stark wuchs Bosch im vergangenen Jahr in Asien und Amerika. "Nahezu ein Drittel unserer Umsatzsteigerung kam aus dem Asiengeschäft", betonte Fehrenbach. Von den Bereichen legten vor allem die Industrietechnik und das Gebrauchsgütergeschäft stark zu. Damit sei man dem Ziel, das Geschäft regional und sektoral besser auszubalancieren, wieder ein Stück näher gekommen.

Gebrauchsgüter (Elektrowerkzeuge, Hausgeräte) und Gebäudetechnik konnten erstmals an die Umsatzmarke von zehn Milliarden Euro herankommen (plus fünf Prozent). Die Industrietechnik wuchs um gut acht Prozent auf etwa sechs Milliarden Euro Umsatz. In der Region Asien/Pazifik steigerte Bosch den Umsatz um elf Prozent auf über sechs Milliarden Euro. "Wachstumsmotoren waren China, Indien und Korea" sagte Fehrenbach. In Amerika legten die Erlöse um gut zehn Prozent auf fast acht Milliarden Euro zu. In Europa lag der Umsatz bei 28 Milliarden Euro (plus zwei Prozent), wobei es wegen Firmenverkäufen in Deutschland eine Stagnation gab. Der Auslandsanteil am Bosch-Umsatz liegt jetzt bei 73 Prozent.

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