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Bosch

Diesel-Pumpen-Probleme

Foto: Hans-Dieter Seufert

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch hat massive Probleme mit einer an zahlreiche Autokonzerne ausgelieferten Dieseleinspritzpumpe für Common-Rail. Bekannt wurden die Störungen bei Prüfstandsversuchen von Bosch.

28.01.2005

Der Münchner Autokonzern BMW bestätigte auf Anfrage, dass im Werk Dingolfing wegen Zuliefer-Problemen bei seinen Sechszylinder-Dieselmotoren die geplante Auszeit über Fasching um drei Tage verlängert werden muss. Betroffen sind die Sechszylinder-Diesel in 3er, 5er, 7er, X3 und X5, wo die Pumpen schon nach kurzer Laufzeit festgehen können. BMW hat insgesamt 13.000 Autos mit diesen fehlerhaften Pumpen ausgerüstet. Durch den Produktionsstopp im Werk Dingolfing werden 3.600 Autos weniger gebaut.

Auch Mercedes-Benz bestätigt die Probleme. Dort will man bis zur Lieferung fehlerfreier Hochdruckpumpen verstärkt Benzinmotoren bauen. Betroffen sind hier die Vierzylinder-Diesel in C- und E-Klasse, Vito und Viano, der Fünfzylinder-CDI in der E-Klasse sowie der Reihen-Sechszylinder-CDI in E- und S-Klasse. Auftretende Produktionsrückstände können laut Mercedes aber schnell wieder aufgeholt werden.

Bosch will sich auf Anfrage nicht äußern und verweist auf die Hersteller.

In kleinerem Umfang sind auch Dieselmotoren von Audi (V6 und V8) und Opel tangiert. Auch Toyota soll Probleme mit den Bosch-Dieselpumpen beklagen. Fehlerhaft seien Lieferungen ab Dezember 2004. Die fehlerhafte Charge wurde angeblich Anfang Dezember von Bosch produziert.

Ob es auch Rückrufe geben wird, war am Freitag noch nicht bekannt.

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