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Bosch

Filter-Pakt mit Denso

Foto: Bosch

Die von Bosch zusammen mit dem japanischen Unternehmen Denso geplante Fertigung von Dieselpartikelfiltern gefährdet keine Arbeitsplätze in Deuschland. Dies sagte ein Sprecher der Robert Bosch GmbH am Freitag (27.10.) in Stuttgart.

27.10.2006

Bosch und die Denso Corporation in Kariya/Japan wollen in einem Gemeinschaftsunternehmen Dieselpartikelfilter entwickeln und fertigen. Als Produktionsstandort ist nach Angaben von Bosch Osteuropa vorgesehen. Die Gründung des Joint Venture ist für Anfang 2007 geplant. Weder über den künftigen Produktionsstandort noch über die Investitionssumme machte Bosch Angaben.

Bosch und Denso planen, die Produktion im Jahr 2009 aufzunehmen. Hergestellt werden sollen leistungsfähige und kostengünstige Dieselpartikelfilter aus Cordierit-Keramik. Die Vermarktung will jedes einzelne Unternehmen selbst vornehmen. Bosch und Denso erwarten, dass Partikelfilter auf Grund der EU5-Emissionsnorm in Westeuropa in neuen Diesel-Pkw zur Standardausrüstung werden. Deshalb rechnen beide Unternehmen mit einem starken Marktwachstum in diesem Bereich.

Nach Meinung von Experten schlägt Bosch mit dem Joint Venture mit seinem Konkurrenten Denso einen neuen Kurs beim Einstieg in den Markt von Partikelfiltern ein. Bosch habe bisher die Aufholjagd bei Partikelfiltern selbst schaffen wollen. Im Bosch-Werk Stuttgart-Feuerbach, einem der Zentren des Konzerns für Dieseltechnologie, zeigte sich der Betriebsrat enttäuscht über das Gemeinschaftsunternehmen mit den Japanern. Man hatte dort gehofft, dass die Produktion der Dieselpartikelfilter in Feuerbach erfolgt.

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