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Bosch Hockenheim Historic 2012

Zündende Idee

Chevron B19 2.000ccm bj 1971 Foto: Fritz Frey 9 Bilder

Das historische Rennwochenende im badischen Motodrom hat einen großen Knall – oder besser einen Big Bang. In einem neu geschaffenen Lauf starten die Sport-Prototypen der 70er Jahre um den "Bosch"-Pokal.

27.01.2012 Kai Klauder Powered by

Dem Organisationsleiter des Bosch Hockenheim Historic ist ein Meisterstück gelungen. Wolfgang Huter vereint für die Veranstaltung vom 13. bis 15. April die Starter des SuperSports Cup, des Canadian-American Challenge Cup (CanAm) und der in England beheimateten Martini Trophy für Sport-Prototypen bis 2 Liter Hubraum und Baujahr 1978 einschließlich zu einem großen Rennlauf. Damit wächst das Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg um einen weiteren Höhepunkt neben der FIA Historic Formula One Championship, der FIA  Lurani Trophy für historische Formel-Junior-Fahrzeuge und der europäischen Formel-2-Serie.

SuperSports Cup, CanAm und Martini Trophy

"Das Publikum wird begeistert sein", betont Huther stolz. Mit Huthers Coup bringen die Bosch Hockenheim Historics eine weitere Fahrzeugkategorie auf die Strecke, die die Historie des badischen Motodroms mitbestimmt hat: bei den Läufen zur Interserie, die auf einer Messe in Stuttgart aus der Taufe gehoben wurde und deren Premierenlauf am 5. Juli 1970 auf dem Hockenheimring ausgetragen wurde. Außerdem war das Motodrom ebenfalls ab 1970 regelmäßig Austragungsort eines Meisterschaftslaufs zur hartumkämpften Zweiliter-Europameisterschaft.

Das Spektrum der Fahrzeuge reicht von den Zweiliter-Wieseln wie den englischen Lola T212 oder Chevron B19 über die italienischen Osella bis zum heimischen Porsche-Geschwader mit 906, 907 und 910 mit dem auf dem Sechszylinder aus dem Porsche 911 basierenden luftgekühltem Boxer. Wahrscheinlich am Start ist SuperCup-Koordinator Silvio Kalb mit seinem March 76S-BMW (Baujahr 1976), ein ehemaliges Rennauto des Schweizers Eugen Strähl.

An die Interserie erinnern das absoluten Publikumslieblinge im Feld: die CanAm-Boliden mit ihren amerikanischen Big Block-V8. Haudegen Peter Hoffmann aus Gondershausen will seinen McLaren M8F-Chevrolet, das ehemalige Interseriefahrzeug von Helmut Kelleners ebenso zünden wie der Frankfurter Timo Scheibner seinen Lola T222-Chevrolet, das 71er Interserie-Auto von Jo Bonnier und Vic Elford, mit dem der ehemalige britische Porsche-Fahrer in Hockenheim als Dritter den Sprung aufs Siegerpodium schaffte.

Auch CanAm-Koordinator Peter Schleifer wird starten: möglicherweise im Lola T310-Chevrolet, das CanAm-Auto aus der Saison 1972 von David Hobbs. Die vielen Fans der CanAm-Autos, wegen der bulligen und klanggewaltigen V8-Kraftwerke im Heck auch Big Banger genannt, hoffen außerdem auf den Start von Harry Read mit seinem McLaren M8C-Chevrolet von 1970 im Werks-Orange der Wagen von Bruce McLaren.

Mit dem Rennen um den Bosch-Pokal gewinnt die Hockenheim Historic noch mehr an Format. Gerade Fans von hochkarätigen historischen Rennwagen aus den 70er und auch 80er Jahren bekommen vom 13. bis 15. April mehr geboten als auf jeder anderen Klassiker-Rennveranstaltung in Deutschland.

Mehr Informationen: www.hockenheim-historic.de

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