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Bosch-Vorstand Bohr

Bosch kippt mittelfristige Umsatzziele

Bosch Logo Foto: Bosch

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch hat seine mittelfristigen Umsatzziele wegen der dramatischen Branchenkrise gekippt. Das Unternehmen werde seine Erlöse wegen der anhaltenden Flaute nicht wie ursprünglich geplant bis 2012 auf 75 Milliarden Euro steigern können.

25.06.2009

Das sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach in einem Interview mit dem Führungskräftemagazin "Focus" von Egon Zehnder International.

Bosch rechnet mit roten Zahlen

Die Umsatzentwicklung werde "zumindest noch bis in das Jahr 2010 hinein schwach" bleiben. "Sobald sich die Verhältnisse jedoch normalisiert haben, wird unverändert eine Zielmarke von acht Prozent Wachstum pro Jahr gelten."

Im vergangenen Jahr hatte Bosch einen leichten Umsatzrückgang um 2,6 Prozent auf 45,1 Milliarden Euro verbucht. Das Nachsteuerergebnis brach um 87 Prozent auf 372 Millionen Euro ein. Das operative Ergebnis schrumpfte um mehr als die Hälfte auf 1,5 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr rechnet Bosch erstmals in der Nachkriegszeit mit roten Zahlen.

Investitionen weden nicht zurückgefahren

"Allgemein müssen wir einen schwierigen Spagat zwischen Sparen und wichtigen Investitionen für die Zukunft leisten", sagte Fehrenbach dem Magazin. Im vergangenen Jahr habe Bosch etwa acht Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung gesteckt, im Bereich Kraftfahrzeugtechnik seien es sogar zwölf Prozent gewesen. "Das ist tatsächlich ein hoher Wert, und den wollen wir in diesem Jahr halten", sagte Fehrenbach. "Abstriche bei den Zukunftsinvestitionen gibt es nicht."

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