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Schadloses Image

Foto: Bosch

Der Autozulieferer Bosch erwartet keinen bleibenden Imageschaden durch die Rückrufaktion für fehlerhafte Diesel-Einspritzpumpen. "Bei unseren Kunden rechne ich nicht mit negativen Reaktionen", sagte der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung, Franz Fehrenbach, der "Financial Times Deutschland".

14.02.2005

"Entscheidend ist doch, wie wir mit dem Vorgang umgehen und das Problem dann lösen." Fehrenbach wies darauf hin, dass es bisher noch keinen Schaden bei einem Auto in Kundenhand gegeben habe. Zu den möglichen Kosten für Bosch wollte Fehrenbach sich nicht äußern.

Schärfere Kontrollen

Der Autozulieferer reagiert unterdessen mit einem verbesserten Qualitätsmanagement auf die Probleme mit fehlerhaften Dieseleinspritzpumpen. "Diese Vorkommnisse werden dazu führen, dass wir unsere Qualitätskontrollen an den Vormaterialien weiter verfeinern und die Belastungstests noch zeitnäher zur laufenden Serie durchführen", sagte der Vorsitzende des Bereichs Kraftfahrzeugtechnik, Bernd Bohr, der "Automobilwoche".

Seit einigen Tagen habe der Zulieferer die Fertigung der Hochdruckpumpen wieder aufgenommen und mit der Überarbeitung der fehlerhaften Aggregate begonnen. Für die Reparaturen wurden nach Angaben von Betriebsrat Werner Neuffer in den drei Montagewerken in Feuerbach, im italienischen Bari und im tschechischen Jihlava insgesamt acht Linien aufgebaut. Bosch habe dafür 400 erfahrene Mitarbeiter zu einem Projektteam zusammengezogen.

Bosch schon früher mit Problemen

Wie die "Automobilwoche" in ihrer neuen Ausgabe weiter berichtet, gab es bereits im vergangenen Jahr Probleme mit Bosch-Teilen bei BMW in den USA. So mussten die Bayern im vergangenen Sommer bei verschiedenen Achtzylinder-Modellen die Motorsteuerung tauschen.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität forderte Bosch und die deutsche Autoindustrie auf, die jüngsten Vorkommnisse zum Anlass für eine Qualitätsoffensive zu nutzen: Das Gütesiegel "Made in Germany" drohe durch die Pannen Schaden zu nehmen.

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