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Bosch

350 Entlassungen in Salzgitter

Bosch Firmenlogo Foto: Bosch 32 Bilder

Der Autozuliefer Bosch will bis Ende 2012 in Salzgitter 350 Stellen streichen. Damit sind 250 Arbeitsplätze weniger betroffen als IG Metall und Betriebsrat befürchtet hatten.

07.12.2009

Der Konflikt ist aus Sicht des Betriebsrates aber noch nicht ausgestanden.

Fertigung soll teilweise nach Ungarn verlagert werden

"Wir werden die Pläne auf keinen Fall akzeptieren", sagte Betriebsratschefin Brigitte Runge. Derzeit arbeiten 1.900 Menschen bei Bosch in Salzgitter, davon etwa 1.250 in der Produktion. Das Unternehmen plant, die Fertigung von Motor- und Getriebesteuergeräten in Hybrid-Technologie nach Ungarn zu verlagern. Der Arbeitsplatzabbau solle sozialverträglich durch Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen, teilte Bosch am Montag (7.12.) mit. Horst Ludewig von der IG Metall Salzgitter sagte: "Die Betriebsversammlung am Dienstag muss zeigen, ob hier Nebelkerzen geworfen werden oder ob die Probleme des Standorts konstruktiv verhandelt werden sollen."

Bosch kann die Zahl der Kündigungen noch erhöhen

Die Ankündigung, 350 statt 600 Jobs abzubauen, sei bislang nicht belastbar. "Bosch behält sich vor, die Zahl jederzeit zu erhöhen", sagte er. Nach Angaben von Bosch soll Salzgitter auch künftig das weltweite Kompetenzzentrum für Produktionsverfahren in der Leiterplattenbestückung und für die Prüftechnik bleiben.

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