Bosch zeigt sich zufrieden

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch ist mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zufrieden und hat seine Umsatzprognose für 2007 bestätigt. Die Erlöse würden um gut fünf Prozent auf rund 46 Milliarden Euro steigen, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach am Dienstag (11.9.) in Frankfurt auf der IAA.

"Das laufende Jahr entwickelt sich für uns insgesamt zufriedenstellend." Wechselkursbereinigt würde der Umsatzzuwachs noch zwei Prozentpunkte höher ausfallen. Auch die angestrebte Vorsteuerrendite von mindestens sieben Prozent werde voraussichtlich erreicht werden.

Im wichtigsten Geschäftsbereich der Stuttgarter Robert Bosch GmbH, der Kraftfahrzeugtechnik, werde der Umsatz um etwa vier Prozent auf gut 28 Milliarden Euro anwachsen. Fehrenbach sagte, dass eine gewisse Schwäche im US-Geschäft bislang die gute Entwicklung in Europa und in Asien kompensiert worden sei. Hierbei spiele auch die Dollar-Schwäche eine Rolle. Während der Umsatz in den USA auf Euro-Basis stagniert, werde er in Dollar um sechs Prozent ansteigen. "Am stärksten wachsen wir mit unserer Kraftfahrzeugtechnik in der Region Asien/Pazifik", sagte Fehrenbach. In China liege das lokalen Wachstum bei 30 Prozent, in Indien bei 25 Prozent. Dies spiegele die Gewichtsverschiebung der weltweiten Automobilindustrie wider.

Die Klimaschutzdebatte betrachtet Bosch als Chance für weiteres stärkeres Wachstum über das Jahr hinaus. Denn das Geschäft mit Erzeugnissen, die den Kraftstoffverbrauch deutlich senkten, werde wachsen. Bosch habe verschiedene Technologiepakete für die Automobilhehrsteller serienreif entwickelt. Man habe jetzt unter anderem Serienaufträge für Benzin- und Dieselhybride. Bei allem arbeite Bosch mit Blick auf einen Straßenverkehr, der weniger abhängig von fossilen Brennstoffen werden müsse, betonte der Bosch-Chef. "In den nächsten Jahren haben wir wir durch unsere Geschäftsfelder einen Vielzahl guter Wachstumschancen."

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dpa

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