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Boxeraufwand

Foto: 13 Bilder

Sie sind billig, die Alfa 33. Bald werden sie von unseren Straßen verschwunden sein. Zeit für erste Rettungsaktionen: Peter Ditzov hat sein Exemplaraufwändig restauriert.

01.02.2006 Thomas Wirth Powered by

Der Alfa 33 16 V aus dem Jahr 1991 war Peter Ditzovs erstes Auto. Und er hatte sich entschieden, es zu behalten. Doch nach 14 Jahren und knapp 150 000 Kilometern im Alltag zeigte sich überall Verschleiß. Peter Ditzov gab den Plan, den 33er nur etwas aufzufrischen, deshalb rasch auf. "Make it or brake it", hieß seine neue Devise: Restaurieren oder verschrotten. Er packte an.

Komplett und gründlich haben Ditzov und ein Freund zwei den kompakten Viertürer entkernt. Eine erste Sichtung ergab zwar keine Katastrophen, doch etwas Rost schwächte durchaus die Struktur. Im Bereich der Reserveradmulde, aber auch des Vorderbaus und der Längsträger schnitten sie angegriffene Partien heraus, fertigten dann Bleche an und schweißten diese ein. In den vorderen Radhäusern sanierten sie angegriffene Falze, die Kotflügel tauschten sie gegen neue Exemplare. Sorgfältig dichteten sie die Karosserienähte ab und grundierten das Blech mit Rostschutzfarbe.

Ein Motorenbauer überholte Teile des drehfreudigen Boxers. Den Block samt Köpfen hatte Ditzov geliefert, damit der Profi die Dichtflächen planen und die Zylinderlaufflächen honen konnte. Verschleißteile wie Kolbenringe, Lager und Stößel wurden ausgetauscht.

Trotz der hohen Eigenleistung hat Dizov rund 18 000 Euro in die Alfa-Sanierung investiert. Für Alltagseinsätze ist ihm der 33 jetzt zu schade.

Text: Alf Cremers
Fotos: Hardy Mutschler

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