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Alaska-Ölfeld fällt nur zu 50 % aus

Foto: BP

Gute Nachricht für den Ölmarkt: Beim größten amerikanischen Ölfeld "Prudhoe Bay" soll trotz umfangreicher Pipeline-Reparaturen nur die Hälfte der Förderung ausfallen.

14.08.2006

Der westliche Teil des Alaska-Ölfelds mit einer derzeitigen Tagesproduktion von 150.000 Barrel (je 159 Liter) werde weiter betrieben, teilte der Ölkonzern BP am Wochenende (12. bis 13.8.) mit. Die Förderung aus diesem Teil des Ölfelds solle nach Wartungsarbeiten auf 200.000 Barrel pro Tag erhöht werden. Die Nachricht vom wahrscheinlichen Ausfall der gesamten Tagesförderung von 400.000 Barrel hatte vor einer Woche die Ölpreise steigen lassen.

Der östliche Teil von "Prudhoe Bay" ist jedoch wegen schwerer Korrosionsprobleme an den Leitungen völlig lahmgelegt. BP will insgesamt rund 26 Kilometer der Pipelines in "Prudhoe Bay" erneuern. Dies solle bis früh im kommenden Jahr abgeschlossen sein, kündigte das Unternehmen an. "Prudhoe Bay" liefert acht Prozent der amerikanischen Ölproduktion und 0,5 Prozent der Weltförderung.

Die Beibehaltung der Hälfte der Gesamtförderung ist für die Ölmärkte und Verbraucher eine willkommene Nachricht, da sie die Ölpreise drücken könnte. Sie waren nach der ursprünglichen BP-Ankündigung zeitweise auf 77,45 Dollar je Barrel gestiegen. Am Freitag legte der US-Rohölpreis um 35 Cent auf 74,35 Dollar je Barrel zu. Am Tag zuvor waren die Preise gesunken, weil am Markt auf eine Abkühlung des Reisegeschäfts nach dem Terroralarm von London spekuliert wurde.

BP hatte vor der Entscheidung für die Beibehaltung der Teilförderung 1.400 Ultraschall-Inspektionen auf einem kritischen acht Kilometer langen Pipeline-Abschnitt vorgenommen. Das Unternehmen hat inzwischen mit visuellen und Infrarot-Überwachungen der Pipelines rund um die Uhr begonnen.

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