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BP-Chef

Öl ist billig - hohe Investitionen notwendig

Foto: dpa

Der Preis für Rohöl ist nach Einschätzung des deutschen BP-Chefs Uwe Franke trotz des erreichten Niveaus von mehr als 50 Dollar für ein Barrel nicht extrem hoch. "Rohöl ist nach wie vor einer der billigsten Stoffe, die man kaufen kann", sagte Franke am Donnerstagabend (10.3.)vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten.

11.03.2005

Verglichen mit den Ölpreisen der siebziger Jahre müsste der Ölpreis bei 70 oder 80 Dollar je Barrel stehen, wenn sich der Preis ähnlich wie die allgemeine Inflationsrate entwickelt hätte.

Die weltweite Energieversorgung wird nach Frankes Ansicht noch sehr lange im wesentlichen von Öl und Gas abhängen. "Das wird auch für BP das Kerngeschäft bleiben, auch wenn wir uns den Herausforderungen des Klimawechsels stellen", sagte der BP-Chef, der mit der Marke Aral das größte deutsche Tankstellennetz unterhält. BP habe durch unternehmensinternen Emissionshandel große Energieeinsparungen erreicht und damit auch viel Kohlendioxid eingespart. Sein Unternehmen bevorzuge diesen Weg auch weltweit, weil er am effektivsten sei. "Wir haben keine Zeit, in Sackgassen zu gehen", sagte Franke.

Franke verteidigte die hohen Gewinne der Ölkonzerne mit dem Hinweis auf die erheblichen Investitionen. So habe BP im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 200 Milliarden Dollar rund 16 Milliarden Dollar Gewinn erreicht, aber 15 Milliarden Dollar investiert. Die Branche müsse jährlich rund 200 Milliarden Dollar investieren, um durch neue Ölförderung die weltweite Nachfrage zu befriedigen.

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