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BP-Chef

Ölpreis wird sinken

Foto: dpa

Der Chef des großen britischen Ölkonzerns BP, Lord Browne, rechnet auf mittlere Sicht mit deutlich sinkenden Ölpreisen.

12.06.2006

Es sei mittelfristig "sehr wahrscheinlich", dass die Preise im Schnitt auf etwa 40 Dollar pro Barrel zurückgingen, "auf die ganz lange Sicht sind sogar 25 bis 30 Dollar vorstellbar", sagt Browne dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Allerdings sei kaum zu erwarten, dass die Preise kurzfristig so stark fielen. Derzeit bewegt sich der Ölpreis um die 70 Dollar je Barrel (159 Liter). Dass der Ölpreis heute etwa 30 Prozent höher liege als im Vorjahr, erkläre sich unter anderem aus der Sorge um die politische Entwicklung in Teheran. Als Bürger mache er sich Gedanken über eine potenzielle Atommacht Iran. Der dortige Staat sei allerdings außerordentlich abhängig von den Ölverbraucherstaaten. "Ich bin sicher, dass sich die politische Führung dessen bewusst ist", sagte der BP-Chef dem Magazin.

Die großen Ölkonzerne haben wegen der Preisexplosion am Ölmarkt zum Teil extrem hohe Gewinne eingefahren. In dem Interview sagte der BP-Chef: "Natürlich ist ein Teil des Gewinns unverdient, weil der Ölpreis höher liegt, als irgendjemand ernsthaft erwarten konnte." Allerdings investiere BP sehr viel Geld, und was übrig bleibe, gehe an die Aktionäre, überwiegend seien dies Pensionsfonds. "Mit einem Großteil des Gewinns wird also Altersvorsorge betrieben", sagte Lord Browne.

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